Ede­ka er­hebt schwe­re Vor­wür­fe ge­gen OLG

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT -

DÜSSELDORF (RP) Im Streit um die Über­nah­me von Kai­ser´s Ten­gel­mann hat Ede­ka den Be­schluss des Ober­lan­des­ge­richts (OLG) Düsseldorf kri­ti­siert und dem Ge­richt schwe­re Feh­ler vor­ge­wor­fen. Die Ede­ka-An­wäl­te er­klär­ten laut „Bild am Sonn­tag“, das Ge­richt ha­be in zehn Punk­ten fal­sche Fak­ten ins Ur­teil ge­schrie­ben, un­ter an­de­rem bei den vom Ge­richt be­an­stan­de­ten an­geb­li­chen Ge­heim­ge­sprä­chen zwi­schen Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Sig­mar Ga­b­ri­el und den Su­per­markt-Chefs. Ede­ka for­de­re das OLG auf, gan­ze Sät­ze aus dem Be­schluss zu strei­chen, weil „es sich um ei­ne blo­ße und zu­dem un­zu­tref­fen­de Mut­ma­ßung“des Ge­richts han­de­le. Das OLG hat­te die Mi­nis­ter­er­laub­nis für die Über­nah­me von Kai­ser’s Ten­gel­mann durch Ede­ka vor­läu­fig ge­stoppt und die „Be­sorg­nis der Be­fan­gen­heit“ge­äu­ßert.

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