Tur­bu­len­tes Qua­li­fy­ing auf dem Hun­ga­ro­ring

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - SPORT -

Erst um 21.54 Uhr stand am Sams­tag die Start­auf­stel­lung fest. Der ers­te Durch­gang hat­te fast 75 statt 18 Mi­nu­ten ge­dau­ert. Erst hat­te Re­gen zur Ver­zö­ge­rung ge­führt, dann vier Un­fäl­le. Elf Fah­rer, dar­un­ter auch das Re­dBull-Duo Ric­ci­ar­do und Ver­stap­pen, konn­ten des­halb auf der am En­de tro­cke­nen Stre­cke kei­ne „schnel­le Run­de“mehr fah­ren und wa­ren bis zu 17 Se­kun­den lang­sa­mer als der Schnells­te. Da­mit la­gen sie au­ßer­halb von 107 Pro­zent der von Ros­berg er­ziel­ten Best­zeit und hät­ten zu­schau­en müs­sen. Ha­ben sie im Trai­ning ge­zeigt, dass sie mit­hal­ten kön­nen, dür­fen sie am Ren­nen teil­neh­men, müs­sen al­ler­dings vom En­de des Fel­des star­ten. An­ge­sichts der be­son­de­ren Um­stän­de setz­ten die Ste­wards die­se Re­gel au­ßer Kraft. Po­le Po­si­ti­on Le­wis Ha­mil­ton war auf bes­ten We­ge, sei­nen ers­ten Platz zu ver­tei­di­gen. Da vor ihm McLa­ren-Pi­lot Fer­nan­do Alon­so in die Stre­cken­be­gren­zung ge­knallt war, muss­te er sei­nen letz­ten Ver­such ab­bre­chen. Te­am­ri­va­le Ni­co Ros­berg, nach ihm ge­star­tet, nutz­te die Chan­ce und si­cher­te sich auf den letz­ten Drü­cker die Po­le Po­si­ti­on. Dis­kus­sio­nen gab es, ob Ros­berg – wie bei dop­pelt ge­schwenk­ten Gel­ben Flag­gen ge­for­dert – sein Tem­po­an der Un­fall­stel­le spür­bar ver­rin­gert hat. Die Da­ten sag­ten: Ja.

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