Chro­no­lo­gie zum rus­si­schen Do­ping­s­umpf

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - STIMME DES WESTENS -

2014 Der Do­ku­men­tar­film „Ge­heim­sa­che Do­ping – Wie Russ­land sei­ne Sie­ger macht“zeigt, dass Do­ping staat­lich un­ter­stützt wird. 2015 Bei der Aus­wer­tung von 12.000 Blut­tests von 5000 Läu­fern fal­len 800 Sport­ler mit do­ping­ver­däch­ti­gen Wer­ten auf, die von 2001 bis 2012 bei Olym­pi­schen Spie­len und Welt­meis­ter­schaf­ten ge­star­tet sind. La­mi­ne Di­ack, 16 Jah­re Prä­si­dent des Leicht­ath­le­tik-Welt­ver­ban­des (IAAF), soll in sei­ner Amts­zeit mehr als ei­ne Mil­li­on Eu­ro für die Ver­tu­schung po­si­ti­ver Do­ping-Pro­ben kas­siert ha­ben. Die Wel­tAn­ti-Do­ping-Agen­tur (Wa­da) for­dert Stra­fen und sperrt das Mos­kau­er An­tiDo­ping-La­bor. Dem rus­si­schen Sport­mi­nis­ter Wi­ta­li Mut­ko wird vor­ge­wor­fen, an­ge­ord­net zu ha­ben, „be­stimm­te Do­pingpro­ben zu ma­ni­pu­lie­ren“. 2016 In­ter­ne Do­ku­men­te aus der IAAF-Zen­tra­le be­le­gen, dass der Welt­ver­band seit 2009 vom Do­ping in Russ­land wuss­te. Die Wa­da legt ei­nen Er­mitt­lungs­be­richt zu den Do­ping-An­schul­di­gun­gen rund um die Win­ter­spie­le in Sotschi vor, der Be­le­ge für die Ver­wick­lung von staat­li­chen rus­si­schen Stel­len in den Sport­be­trug auf­führt. Trotz­dem ent­schei­det sich das IOC ge­gen ei­nen Kom­plett-Aus­schluss von Russ­land in Rio.

FO­TO: DPA

IOC-Chef Tho­mas Bach (links) mit Russ­lands Prä­si­dent Wla­di­mir Pu­tin.

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