May ver­spricht Lö­sung für nord­iri­sche Gren­ze

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - POLITIK -

LON­DON (dpa) Die bri­ti­sche Pre­mier­mi­nis­te­rin The­re­sa May ist Be­fürch­tun­gen ent­ge­gen­ge­tre­ten, zwi­schen Nord­ir­land und der Re­pu­blik Ir­land kön­ne es wie­der Grenz­kon­trol­len ge­ben. Zwar wer­de es nach ei­nem EU-Aus­tritt Groß­bri­tan­ni­ens ei­ne Gren­ze zwi­schen den bei­den Tei­len Ir­lands ge­ben, doch „zu den Gren­zen der Ver­gan­gen­heit will nie­mand zu­rück­keh­ren“, sag­te May in Bel­fast. Man wer­de ei­ne prak­ti­ka­ble Lö­sung fin­den. Auch der Pre­mier­mi­nis­ter der Re­pu­blik Ir­land, En­da Ken­ny, hat­te sich am Frei­tag ge­gen ei­ne „har­te Gren­ze“zwi­schen den bei­den Tei­len der In­sel aus­ge­spro­chen. Nord­ir­land ge­hört ne­ben En­g­land, Wa­les und Schott­land zum Ver­ei­nig­ten Kö­nig­reich, un­ter­hält aber en­ge Ver­bin­dun­gen zum süd­li­chen Nach­barn. Beim Br­ex­it-Re­fe­ren­dum hat­ten En­g­län­der und Wa­li­ser mehr­heit­lich für den EU-Aus­tritt, Nord­iren und Schot­ten da­ge­gen für den Ver­bleib ge­stimmt.

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