Ka­li­for­ni­en will VW-Re­pa­ra­tur­plan ge­neh­mi­gen

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT -

HAM­BURG/BRÜS­SEL (rtr) Volks­wa­gen blei­ben im Ab­gas­skan­dal in den USA wo­mög­lich Mil­li­ar­den­kos­ten er­spart. Die ka­li­for­ni­sche Um­welt­be­hör­de CARB deu­te­te an, dass sie ei­ne Re­pa­ra­tur der fast 600.000 be­trof­fe­nen Die­sel­au­tos ge­neh­mi­gen wird. „Wir wol­len, dass Volks­wa­gen die Au­tos re­pa­rie­ren und wei­ter­ver­kau­fen kann. Lang­fris­tig ge­se­hen glau­ben wir, dass das ef­fi­zi­en­ter ist“, sag­te Be­hör­den­che­fin Ma­ry Ni­chols dem „Han­dels­blatt“. Ei­ne Re­pa­ra­tur könn­te die Kos­ten der Ei­ni­gung über 15 Mil­li­ar­den Dol­lar deut­lich sen­ken, weil VW nicht al­le Au­tos zu­rück­kau­fen müss­te. In Eu­ro­pa könn­ten da­ge­gen neue Kos­ten auf VW zu­kom­men, falls auch dort Ent­schä­di­gun­gen für Ver­brau­cher fäl­lig wer­den soll­ten.

Für den Rück­kauf ei­ner hal­ben Mil­li­on ma­ni­pu­lier­ter Die­sel­au­tos mit Zwei-Li­ter-Mo­to­ren sind gut zehn Mil­li­ar­den Dol­lar vor­ge­se­hen, wei­te­re fast fünf Mil­li­ar­den Dol­lar soll VW in Um­welt­fonds ein­zah­len. Das Be­zirks­ge­richt in San Fran­cis­co will heu­te ent­schei­den, ob es den Die­sel­ga­te-Ver­gleich vor­läu­fig an­nimmt.

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