Am En­de kriegs­te kei­ne Schnit­te

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER STADTPOST -

Wir Düs­sel­dor­fer ha­ben die Wehr­hahn­li­nie ge­baut, den Eu­ro­vi­si­on Song Con­test über­lebt, und wir ha­ben kei­ne Angst, wenn He­le­ne Fi­scher hier bald ih­re Weih­nachts-Show auf­zeich­net. Ein Zen­trum von High­Tech und Ner­ven­stär­ke al­so. Aber in die­ser Stadt vol­ler Fort­schrit­te kriegt es der Bä­cker un­se­res Ver­trau­ens am Bel­sen­platz nicht hin, un­ser Lieb­lings­brot mit die­ser sir­ren­den ein­ge­kis­te­ten Sä­ge rest­los in Schei­ben zu schnei­den. Es bleibt am En­de im­mer ein di­ckes Stück üb­rig, das der Düs­sel­dor­fer Knütz­ken nennt (und liebt), das je­doch lei­der zu mick­rig ist, um es da­heim mit dem Mes­ser in Schei­ben zu ver­wan­deln.

Nun ge­ben wir zu, es gibt der­zeit drin­gen­de­re Pro­ble­me zwi­schen hier und An­ka­ra, aber den­noch wüss­ten wir doch zu gern ei­ne Ant­wort auf die­se Fra­ge: Ist das Brot zu groß oder die Ma­schi­ne zu klein? Ist die Tech­nik gar ver­krus­tet, weil sie kon­stru­iert wur­de, als die Lai­be noch zier­li­cher wa­ren? Wer Ant­wor­ten weiß, schnei­det bei uns gut ab, ver­spricht: ho-

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