DFB-Prä­si­dent Gr­in­del rückt von Niers­bach ab

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - SPORT -

FRANKFURT/M. (sid) Der Prä­si­dent des Deut­schen Fuß­ball-Bun­des (DFB) Rein­hard Gr­in­del, könn­te in Zu­kunft vor al­lem auf in­ter­na­tio­na­lem Parkett deut­lich mehr Ar­beit be­kom­men. Denn der ge­bür­ti­ge Ham­bur­ger wird be­reits als Nach­fol­ger von Wolf­gang Niers­bach, der am Mon­tag durch die Fifa-Ethik­kom­mis­si­on zu­nächst für ein Jahr schach­matt ge­setzt wor­den war, ge­han­delt. Gr­in­del, der erst im ver­gan­ge­nen April Niers­bach an der DFBSpit­ze ab­ge­löst hat­te, hält sich aber be­wusst noch be­deckt. Im Mo­ment hofft der 54-Jäh­ri­ge nach der Sper­re ge­gen sei­nen Vor­gän­ger auf ei­ne mög­lichst schnel­le Rechts­si­cher­heit. Niers­bach, der am Mon­tag we­gen der Af­fä­re um die WM 2006 für ein Jahr ge­sperrt wor­den war, will aber um sei­ne Eh­re kämp­fen. Soll­te Niers­bach sei­ne Plät­ze im Fi­faCoun­cil und dem Uefa-Exe­ku­tiv­ko­mi­tee end­gül­tig ver­lie­ren, müss­te sich der DFB vor­erst in­tern auf ei­nen Nach­fol­ge­kan­di­da­ten für die Eu­ro­päi­sche Fuß­ball-Uni­on (Uefa) ver­stän­di­gen. Nach ei­nem un­ge­schrie­be­nen Ge­setz ist der Pos­ten in der Uefa-Exe­ku­ti­ve dem am­tie­ren­den Prä­si­den­ten vor­be­hal­ten, so­dass kein Weg an Gr­in­del vor­bei­führt.

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