Woll­merts Ge­ne­ral­pro­be vor Pa­ralym­pics in Rio ge­glückt

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER SPORT -

(tino) Tisch­ten­nis­spie­ler Jo­chen Woll­mert (Bo­rus­sia) kommt vor den Pa­ralym­pics in Rio de Janei­ro im­mer bes­ser in Form. Bei sei­nem letz­ten Leis­tungs­test, den In­do­ne­si­an Open, si­cher­te sich Woll­mert Gold und Sil­ber in der Wett­kampf­klas­se 7 (sehr star­ke De­fek­te der Bei­ne, star­ke De­fek­te des Spiel­ar­mes). Im Ein­zel spiel­te sich der Bo­rus­se mü­he­los ins Halb­fi­na­le ge­gen den Thai­län­der Su­riyo­ne Tha­pa­eng. Nach ei­nem 1:2 Satz­rück­stand­ge­wann er die Durch­gän­ge vier und fünf je­weils deut­lich mit 11:5. Das End­spiel ge­gen den Ägyp­ter Ah­med Say­ed Moah­med wur­de ei­ne eben­so span­nen­de und en­ge Par­tie. Am En­de ju­bel­te der Welt­rang­lis­teneun­te aus Ägyp­ten über sei­nen 3:2-Er­folg (11:9, 8:11, 8:11, 11:6, 11:6).

Zu­sam­men mit dem Ja­pa­ner Ko­suke Hem­mi hol­te sich der Bo­rus­se aber den Mann­schafts­sieg. Da­mit schraub­te Woll­mert sei­ne Er­folgs­bi­lanz auf 51 Welt­cup­sie­ge. „Im Ein­zel­fi­na­le ha­be ich nach mei­ner Satz­füh­rung ei­ni­ge Bäl­le lie­gen las­sen, sonst wä­re noch mehr drin ge­we­sen. Aber ins­ge­samt bin ich mit dem Ti­tel­ge­winn im Team und Platz zwei im Ein­zel na­tür­lich sehr zu­frie­den“, bi­lan­ziert Woll­mert. „Au­ßer­dem wa­ren die kli­ma­ti­schen Be­din­gun­gen ähn­lich wie in Rio und da­her ein gu­ter und wich­ti­ger Test.“

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