Kir­mes hin­ter­lässt Schä­den auf den Rhein­wie­sen

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

(irz) Zehn Kir­mes­ta­ge ha­ben den Ober­kas­se­ler Rhein­wie­sen arg zu­ge­setzt. Noch bis Sonn­tag ver­schwin­den die Ka­rus­sells, Los­bu­den und Bier­zel­te vom Kir­mes­platz, das dar­un­ter lie­gen­de Gras ist aus­ge­bleicht, zer­furcht oder ganz ver­schwun­den. Zehn­tau­sen­de Eu­ro in­ves­tie­ren die St.-Se­bas­tia­nu­sSchüt­zen je­des Jahr in die Wie­der­her­stel­lung. „Wenn wir Glück ha­ben sind es 10.000 Eu­ro, wenn wir Pech ha­ben 60.000 Eu­ro“, sagt Kir­mes­ar­chi­tekt Tho­mas Kö­nig.

Nun gibt es Kri­tik von An­woh­nern am erst­mals auf­ge­bau­ten Ten­nis­platz. „Die Flä­che wur­de pla­niert, der Ra­sen ab­ge­tra­gen und dar­auf ei­ne re­la­tiv di­cke Schicht Schot­ter auf­ge­tra­gen. Au­ßer­dem lie­gen noch di­cke Mat­ten dar­auf, da­mit der Bo­den für die Spie­ler fe­dert“, so Richard Fuchs vom Ver­ein Deich­wäch­ter. Die­ser küm­mert sich um Pfle­ge und Er­halt der Rheindei­che. Fuchs, ei­ner der Ver­eins­vor­stän­de, sieht im Schot­ter ein grö­ße­res Pro­blem als in den Fur­chen, die et­wa ge­gen­über vom Ten­nis­platz ein 100Ton­nen-Kran in der Wie­se hin­ter­lässt. „Die­se wur­den in den letz­ten Jah­ren ei­ni­ger­ma­ßen ver­nünf­tig re­na­tu­riert. Wenn aber wäh­rend der Kir­mes Stüt­zen in der Wie­se ver­san­ken, wur­den die Lö­cher mit Schot­ter auf­ge­füllt und die­ser nie be­sei­tigt.“Ten­nis-Or­ga­ni­sa­tor Robert Zitz­mann ver­spricht je­doch, man wer­de mit dem Ver­an­stal­ter da­für sor­gen, dass al­les ab­ge­tra­gen wird.

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