Bach fin­det Har­tings Kri­tik nicht hin­nehm­bar

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - SPORT -

LAUSANNE (dpa) IOC-Prä­si­dent Thomas Bach setzt sich für ei­ne strik­te Tren­nung von Sport­or­ga­ni­sa­tio­nen und An­ti-Do­ping-Kämp­fern ein. Sport­fach­ver­bän­de soll­ten nicht selbst für Sper­ren ge­gen ge­dop­te Ath­le­ten ver­ant­wort­lich sein, sag­te Bach. „Für die Olym­pi­schen Spie­le geht das IOC mit gu­tem Bei­spiel vor­an: In Rio wird die Sank­tio­nie­rung nicht mehr durch das IOC er­fol­gen, son­dern durch den In­ter­na­tio­na­len Sport­ge­richts­hof CAS“, sag­te der Sport­po­li­ti­ker. Der IOCChef ver­tei­dig­te den Ver­zicht auf ei­nen Kom­plett-Aus­schluss Russ­lands und be­zeich­ne­te die Wort­wahl sei­nes Kri­ti­kers Ro­bert Har­ting als „nicht hin­nehm­bar. Es ist ei­ne nicht ak­zep­ta­ble Ent­glei­sung, wenn man je­man­den, der nicht der ei­ge­nen Mei­nung ist, in der­ar­ti­ger Art und Wei­se be­lei­digt“. Har­ting hat­te er­klärt, er „ver­ab­scheue die­sen Men­schen“.

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