Be­lie­big­keit

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - LESERBRIEFE -

Zu „Interview“(RP vom 7. Ju­li): Das Interview reiht sich naht­los an Ihr vor­he­ri­ges mit In­nen­mi­nis­ter Jä­ger an, kei­ne Ah­nung, kei­ne Mei­nung, kein Plan. Dan­ke, dass Sie hart­nä­ckig nach­fra­gen und so die Miss­stän­de die­ser Lan­des­re­gie­rung für je­den of­fen­sicht­lich auf­de­cken. Frau Löhr­mann weiß na­tür­lich nicht, gibt das auch of­fen zu, ob Leh­rer oft krank sind, beim Un­ter­richts­aus­fall wer­den auf den Rat von Gut­ach­tern nur Stich­pro­ben ge­macht (um die Wahr­heit zu ver­schlei­ern?), und ob G8 oder G9, das ist Frau Löhr­mann wohl egal, Hauptsache sie wird wie­der­ge­wählt. Bloß kei­ne Stel­lung be­zie­hen oder gar kon­kre­te Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge ma­chen, dann macht man auch nichts falsch mit die­ser Be­lie­big­keit. Es ist sehr trau­rig, mit wel­cher Igno­ranz die Lan­des­re­gie­rung un­ser schö­nes Land re­giert, aber in ei­ner Sta­tis­tik sind wir wirk­lich spit­ze, in der Kri­mi­na­li­täts­sta­tis­tik, vie­len Dank da­für! Ralf Übrick 41466 Neuss War­um klagt man im­mer nur über den Br­ex­it und sieht nicht die Chan­cen? Wenn auch nicht un­be­dingt wirt­schafts- und fi­nanz­po­li­tisch, so doch auf an­de­rem Ge­biet. Der neue Au­ßen­mi­nis­ter John­son bie­tet doch die Steil­vor­la­ge. Kein von die­sem Pro­le­ten be­lei­dig­ter Po­li­ti­ker muss sich in sei­ner Wort­wahl zu­rück­hal­ten. End­lich kann man dem „Un­di­plo­ma­ten“doch nach Her­zens­lust sa­gen, was man von ihm und sei­nen Br­ex­it-Mit­strei­tern hält. Man kann oh­ne Rück­sicht auf Dro­hun­gen zum Aus­tritt Groß­bri­tan­ni­ens aus der EU agie­ren. John­son, Ca­me­ron und Fa­ra­ge sind po­pu­lis­ti­sche Idio­ten, die ihr Land in ei­ne tie­fe Kri­se ge­stürzt ha­ben. Zwei ma­chen sich vom Acker und las­sen es sich mit ih­ren Be­zü­gen gut­ge­hen nach dem Mot­to, was küm­mern uns die Bür­ger, die wir ei­gent­lich ver­tre­ten sol­len. Apro­pos Steil­vor­la­ge, ich emp­feh­le ei­ne Vi­sum-Pflicht für so­ge­nann­te bri­ti­sche Fuß­ball­fans. So hät­te der Br­ex­it noch ei­nen Vor­teil, und die Hoo­li­gans kön­nen auf ih­rer In­sel blei­ben. Martin Stock 40789 Monheim tio­nen, de­ren Er­wei­te­rung und nun die über­aus gro­ße Be­la­ge­rung durch wei­te­re „Na­to-Sol­da­ten“füh­ren, wie die Ge­schich­te uns lehrt, leicht zur Es­ka­la­ti­on. Die zwangs­läu­fig er­folg­te Re­ak­ti­on Russ­lands, die Be­reit­stel­lung von 30.000 Sol­da­ten, se­hen wir nun­mehr als „Be­dro­hung“. Das an­hal­ten­de „Sä­bel­ras­seln“, wie es Herr St­ein­mei­er be­zeich­ne­te, soll­ten die hier Ver­ant­wort­li­chen in Na­to und BRD be­en­den und ge­sprächs­be­reit freund­schaft­li­che Be­zie­hun­gen mit Russ­land füh­ren. Wenn hier kei­ne Ve­rän­de­run­gen er­fol­gen, be­steht nach mei­nen Er­fah­run­gen die gro­ße Ge­fahr vom kal­ten zum hei­ßen Krieg. Ei­ne dro­hen­de Ge­fahr für Eu­ro­pa, ins­be­son­de­re die BRD, die un­mit­tel­bar ab­zu­wen­den ist. Bit­te neh­men sie die Er­fah­run­gen ei­nes 83Jäh­ri­gen, im Krieg mit „et­wa 60 Mil­lio­nen To­ten“auf­ge­wach­sen, sehr ernst und wen­den Sie – die Ver­ant­wort­li­chen – jeg­li­che Ge­fah­ren ei­ner Es­ka­la­ti­on auch von un­se­rem Land ve­he­ment ab. Heinz Schä­fer 42499 Hückeswagen

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