Kei­ne Au­to­no­men

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - LESERBRIEFE -

Zu „Links­ex­tre­me Ge­walt in Berlin es­ka­liert“(RP vom 12. Ju­li): 123 Po­li­zis­ten sind in Berlin von links­ex­tre­men Ge­walt­tä­tern ver­letzt wor­den, Au­tos Un­be­tei­lig­ter wur­den in Brand ge­setzt. Rechts­staat­li­che Nor­men und Ge­set­ze wer­den miss­ach­tet, der Staat wird ver­höhnt und vor­ge­führt. Wo­hin führt das? Läuft ein Staat, der sich das Ge­walt­mo­no­pol von ge­walt­be­rei­ten Grup­pen ab­neh­men lässt, nicht Ge­fahr, sich sel­ber auf­zu­ge­ben? Ei­nen herz­li­chen Dank an Eva Quadbeck, die die­se Vor­fäl­le und auch die Re­ak­tio­nen der Po­li­tik sehr ge­nau und kri­tisch kom­men­tiert und die auch nicht den ver­harm­lo­sen­den und ir­re­füh­ren­den Aus­druck „Au­to­no­me“ver­wen­det (wie zum Bei­spiel das ZDF) – wo­von sol­len die­se Per­so­nen denn au­to­nom sein – von den Ge­set­zen des Rechts­staa­tes? Richard Straut­mann 47803 Kre­feld

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