Ein­käu­fer su­chen auf der Schuh­mes­se nach Trends

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER WIRTSCHAFT - VON HAN­NA GER­WIG

Auf der GDS stel­len die Her­stel­ler noch bis heu­te die wich­tigs­ten Neu­hei­ten für die Som­mer­sai­son 2017 vor.

Auf der Schuh­mes­se GDS prä­sen­tiert die Bran­che zur­zeit die wich­tigs­ten Trends und In­no­va­tio­nen für die Som­mer­sai­son 2017 vor. Händ­ler und Ge­schäfts­in­ha­ber ver­schaf­fen sich ei­nen ers­ten Über­blick über die span­nends­ten Neu­hei­ten, kön­nen in drei ganz un­ter­schied­lich ge­stal­te­ten „Li­fe­style-Wel­ten“der Mes­se mit den Aus­stel­lern ins Ge­spräch kom­men.

Jung­un­ter­neh­mer Martin Rie­be möch­te sich auf der GDS in­spi­rie­ren las­sen. Als Pro­duk­ti­ons­in­ge­nieur ei­nes Start-up-Un­ter­neh­mens für Schu­he ist er im­mer auf der Su­che nach neu­en Ide­en. Be­son­ders span­nend fin­det er die Mög­lich­keit, Schu­he per 3D-Dru­cker her­zu­stel­len. Auf der Mes­se lässt er sich da­her von Ni­co­li­ne van En­ter be­ra­ten, die in den Nie­der­lan­den ein In­no­va­ti- ons- und Bil­dungs­zen­trum für die Schuh­her­stel­lung ge­grün­det hat. Durch das 3D-Druck­ver­fah­ren kön­ne die ge­sam­te Schuh­pro­duk­ti­on enorm ver­ein­facht wer­den, da je­der Schritt vom Com­pu­ter aus ge­steu­ert wer­de, er­klärt van En­ter das Ver­fah­ren. „Wie in ei­ner di­gi­ta­len Fa­b­rik“, schwärmt Martin Rie­be. Sein ei­ge­nes Un­ter­neh­men hat ei­nen Mecha­nis­mus ent­wi­ckelt, mit dem sich High­heels in fla­che Schu­he um­wan- deln las­sen. 2017 will er sei­ne Schu­he auf den Markt brin­gen.

An­de­ren Mes­se-Be­su­chern wie Mar­ti­na und Le­na Gur­rath ist da­ge­gen eher das Aus­se­hen der Schu­he wich­tig. Auf der Su­che nach neu­en Stü­cken für ihr Schuh­ge­schäft im bay­ri­schen Bad Winds­heim sind Mut­ter und Toch­ter ex­tra von dort an­ge­reist. Für die bei­den kön­nen die Mo­del­le gar nicht auf­fäl­lig ge­nug sein. „Wir stel­len in un­se­ren Ge- schäf­ten nur aus­ge­wähl­te Stü­cke aus“, sagt Le­na Gur­rath. Dem­ent­spre­chend müss­ten die Schu­he auch ins Au­ge ste­chen. Fün­dig wer­den die Frau­en auf der GDS zum Bei­spiel beim Aus­stel­ler „App­le of Eden“, des­sen Kol­lek­ti­on auf bun­te Ak­zen­te und flo­ra­le Mus­ter setzt. Aber auch sonst bie­tet die Mes­se vie­les für Ein­käu­fer wie die Gur­raths, die auf­fäl­li­ge Mo­de mö­gen: Wer 2017 im Trend sein will, muss im wahrs­ten Sin­ne glän­zen kön­nen. Fast al­le Her­stel­ler ha­ben in ih­ren Kol­lek­tio­nen Me­tal­lic-Op­tik und Glit­zer-Ap­pli­ka­tio­nen.

Über 600 Aus­stel­ler sind auf der Mes­se ver­tre­ten, die dies­mal schon am Di­ens­tag be­gann und heu­te en­det. Mit die­ser Re­ge­lung kommt die Mes­se­lei­tung den Be­trei­bern klei­ner Schuh­be­trie­be ent­ge­gen, die den um­satz­star­ken Frei­tag selbst zum Ver­kauf nut­zen wol­len.

Jung­un­ter­neh­mer Martin Rie­be lässt sich von Ent­wick­le­rin Ni­co­li­ne van En­ter die Vor­zü­ge ei­nes per 3D-Tech­nik ge­druck­ten Schu­hes er­klä­ren.

Bunt darf es wer­den. Mar­ti­na und Le­na Gur­rath (v.l.) su­chen für ihr ei­ge­nes Ge­schäft in Bay­ern ganz be­son­de­re Mo­del­le.

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