At­ten­tä­ter hat­ten Kon­takt in den Na­hen Os­ten

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - POLITIK -

MÜN­CHEN/GMUND (dpa) Nach dem Selbst­mord­an­schlag von Ans­bach und dem Axt-An­griff in Würz­burg er­här­ten sich in bei­den Fäl­len Hin­wei­se auf ei­nen is­la­mis­ti­schen Hin­ter­grund. Bei­de At­ten­tä­ter hat­ten nach Er­kennt­nis­sen der Er­mitt­ler bis kurz vor ih­ren Ta­ten mög­li­che An­wei­sun­gen aus dem Na­hen Os­ten er­hal­ten. Un­klar bleibt bis­lang al­ler­dings, wo ge­nau sich die je­wei­li­ge Kon­takt­per­son auf­hielt und um wen es sich da­bei han­del­te. Bei­de Ta­ten hat die Ter­ror­mi­liz Is­la­mi­scher Staat (IS) spä­ter für sich re­kla­miert.

In ei­nem Re­gio­nal­zug bei Würz­burg hat­te der 17-jäh­ri­ge Flücht­ling am Mon­tag ver­gan­ge­ner Wo­che vier Men­schen mit ei­ner Axt und ei­nem Mes­ser at­ta­ckiert. Auf der Flucht er­schos­sen Po­li­zis­ten den Ju­gend­li­chen. In Ans­bach zün­de­te ein 27 Jah­re al­ter Sy­rer am Sonn­tag­abend vor ei­nem Kon­zert­ge­län­de ei­ne Bom­be. Er starb da­bei, 15 Men­schen wur­den ver­letzt.

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