US-Mi­li­tär er­hält Da­ten­satz des Is­la­mi­schen Staats

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - POLITIK -

WA­SHING­TON (sei) Die US-Mi­li­tärs ha­ben von ver­bün­de­ten Mi­li­zen im Nor­den Sy­ri­ens ei­nen rie­si­gen Da­ten­satz der Ter­ror­mi­liz Is­la­mi­scher Staat (IS) in die Hän­de be­kom­men, der da­bei hel­fen könn­te, ge­gen die Heim­kehr west­li­cher IS-Mit­glie­der nach Eu­ro­pa vor­zu­ge­hen. Nach An­ga­ben des Pen­ta­gon han­delt es sich um 10.000 Do­ku­men­te und mehr als vier Te­ra­byte (4000 Gi­ga­byte) an di­gi­ta­len In­hal­ten. Dem­nach un­ter­hielt der IS in der Ge­gend na­he der tür­ki­schen Gren­ze meh­re­re „Emp­fangs­zen­tren“, wo an­kom­men­de aus­län­di­sche Kämp­fer re­gis­triert und auf Ein­satz­or­te in Sy­ri­en und im Irak ver­teilt wur­den. Die In­for­ma­tio­nen sol­len nun ge­nutzt wer­den, um in Zu­sam­men­ar­beit mit den eu­ro­päi­schen Part­nern der USA heim­keh­ren­de IS-Kämp­fer aus Eu­ro­pa zu iden­ti­fi­zie­ren.

„Es ist ei­ne gro­ße Sa­che“, teil­te US-Oberst Chris­to­pher Gar­ver, Spre­cher der An­ti-IS-Al­li­anz in Bag­dad, mit. „Es ist ei­ne Men­ge Ma­te­ri­al.“Die IS-Do­ku­men­te wur­den beim Kampf um die nord­west­sy­ri­sche Stadt Man­bi­dsch 25 Ki­lo­me­ter süd­lich der tür­ki­schen Gren­ze ent­deckt.

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