Grü­ne kri­ti­sie­ren Nah­les we­gen Flücht­lings-Jobs

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - POLITIK -

BER­LIN (mar) Die Grü­nen un­ter­stel­len Ar­beits­mi­nis­te­rin Andrea Nah­les (SPD), aus rein fis­ka­li­schen Grün­den Flücht­lin­ge in den 100.000 staat­li­chen Ar­beits­ge­le­gen­hei­ten ge­gen­über an­de­ren Ein-Eu­ro-Job­bern zu be­nach­tei­li­gen. Flücht­lin­ge sol­len zu­sätz­lich zu den Asyl­be­wer­ber­leis­tun­gen 80 Cent pro St­un­de ver­die­nen, wäh­rend an­de­re Ein-Eu­ro-Job­ber 1,05 Eu­ro er­hal­ten. Statt wie ge­plant 450 ste­hen Nah­les für die Flücht­lings-Jobs nur 300 Mil­lio­nen Eu­ro zur Ver­fü­gung. Wie aus ei­nem Pa­pier ih­res Mi­nis­te­ri­ums her­vor­geht, wür­de es oh­ne die Ab­sen­kung auf die 80 Cent nicht zu den 100.000 Jobs kom­men. „Um die pres­ti­ge­träch­ti­ge Zahl von 100.000 Plät­zen zu er­rei­chen, streicht Nah­les den Asyl­be­wer­bern fast ein Vier­tel ih­rer Mehr­auf­wands­ent­schä­di­gung“, kri­ti­sier­te Bri­git­te Poth­mer (Grü­ne).

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