MSV mel­det sich er­folg­reich zu­rück

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - SPORT -

Die Duis­bur­ger star­ten mit ei­nem 1:0 ge­gen Pa­der­born in die Dritt­li­ga-Sai­son.

DUIS­BURG (gic) Der Mei­de­ri­cher Spiel­ver­ein hat sich au­gen­schein­lich sehr in­ten­siv auf den Start in die Dritt­li­ga-Sai­son vor­be­rei­tet. Selbst beim Kenn­zei­chen des Mann­schafts­bus­ses ach­te­te man auf die Fein­hei­ten des Spiel­plans. Das amt­li­che Kenn­zei­chen lau­tet „DU - PB 1“– pas­send zum ers­ten Geg­ner in die­ser Spiel­zeit, dem SC Pa­der­born. Am En­de setz­te sich Duis­burg im Du­ell der Zweit­li­ga-Ab­stei­ger ver­dient mit 1:0 ge­gen die Ost­west­fa­len durch.

Die Er­war­tun­gen an ein Sai­son­er­öff­nungs­spiel soll­ten sich er­fah­rungs­ge­mäß in ei­nem en­gen Rah­men hal­ten. Und so konn­te man vor al­lem hoch er­freut sein, dass sich der Deut­sche Fuß­ball Bund (DFB) zur Ein­stim­mung der Run­de auf das Nö­tigs­te an Tam­tam be­schränk­te. Das hei­mi­sche Pu­bli­kum hat­te sich da be­reits laut­stark auf das Pro­jekt Wie­der­auf­stieg ein­ge­stimmt – rund 16.000 Zu­schau­er wa­ren ge­kom­men, um ihr Team beim ers­ten Schritt zu un­ter­stüt­zen.

Und die Mann­schaft auf dem Ra­sen lie­fer­te gu­te Ar­gu­men­te, war­um man sie auch in den wei­te­ren Be­geg­nun­gen ähn­lich in­ten­siv un­ter­stüt­zen soll­te. MSV-Trai­ner Ilia Gruev kann auf ei­nen wei­test­ge­hend zu­sam­men­ge­blie­be­nen Ka­der zu- rück­grei­fen. Das mach­te sich ge­gen Pa­der­born be­merk­bar. Ei­ni­ges lief zwar noch nicht rund, aber man sah durch­aus schon ein paar viel­ver­spre­chen­de An­sät­ze.

Bei Pa­der­born war der per­so­nel­le Ader­lass nach dem Ab­stieg aus der Zwei­ten Li­ga deut­lich grö­ßer. Nach dem Ab­stieg hat­ten den SCP 21 Spie­ler ver­las­sen, 14 ka­men neu hin­zu. Der Um­bruch war dem Team an­zu­mer­ken. Trai­ner Re­né Mül­ler hat dem­ent­spre­chend de­fen­siv die Sai­son­zie­le for­mu­liert. „Wir wol­len erst ein­mal se­hen, was in die­ser Spiel­klas­se auf uns zu kommt“, be­kun­de­te er.

Duis­burg ließ kei­nen Zwei­fel auf­kom­men, was die ei­ge­nen An­sprü­che an­geht. Mit er­staun­li­cher Ru­he gin­gen die Haus­her­ren an ihr Tag­werk und do­mi­nier­ten das Spiel. Kurz nach dem Sei­ten­wech­sel wur­den sie für die Of­fen­siv­be­mü­hun­gen auch be­lohnt. Zlat­ko Jan­jic zog aus 20 Me­tern ab – der Schuss wur­de un­halt­bar von Ex-Düs­sel­dor­fer Chris­ti­an Stroh­diek für sei­nen Tor­wart Lu­kas Kru­se ab­ge­fälscht. Kei­nes­wegs ei­ne un­ver­dien­te Füh­rung.

Pa­der­born ver­such­te her­nach durch­aus da­ge­gen­zu­hal­ten, es fehl­ten aber die Mit­tel, um den MSV Duis­burg ernst­haft in Ge­fahr zu brin­gen.

FO­TO: FIRO

Akro­ba­tik in Duis­burg: Sta­nis­lav Il­jut­cen­ko (MSV) mit Seit­fall­zie­her.

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