Ver­misst

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - LESERBRIEFE -

Zu „Stellt die Kuh un­ter Denk­mal­schutz“(RP vom 20. Ju­li): Ich kom­me aus Ben­rath und ver­mis­se schon lan­ge die Land­wirt­schaft um uns her­um. Frü­her (in den 80ern des letz­ten Jahr­hun­derts) stan­den noch ge­le­gent­lich Kü­he auf den Ur­den­ba­cher Kem­pen, den Wie­sen zwi­schen Ur­den­bach und Hel­ler­hof. Dann ver­schwan­den sie, und Pfer­de tauch­ten dort auf. Nun sind die Streu­obst­wie­sen wie­der als sol­che aus­ge­wie­sen, und es gibt Ap­fel­saft im Haus Bür­gel zu kau­fen. Das macht mich nach­denk­lich. Könn­te es nicht auch für Milch­bau­ern mit klei­nem Be­stand gut sein, ei­ne sol­che Na­tur­schutz-Sta­ti­on zu be­lie­fern oder so­gar eben­falls auf­zu­stel­len? Als Städ­te­rin aus dem Randge- Sie sind ge­nervt und be­we­gen sich, wie so oft RP-üb­lich, wohl­aus­ge­drückt in die Mit­te des Stamm­ti­sches. Ge­walt, au­ßer der Staats­ge­walt, ist grund­sätz­lich un­recht, d’ac­cord. Aber mal rei­tet die RP auf De­fi­ni­tio­nen her­um, mal wer­fen Sie al­les in ei­nen Topf. Neo­na­zis und Fa­schis­ten sind et­was an­de­res als „Links­au­to­no­me“. Sie ge­ben selbst die Antwort: sie sind ge­gen „staat­li­che Au­to­ri­tät“. Das ist et­was an­de-

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