Rek­to­rin: Sohn will nicht in Köln stu­die­ren

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER WIRTSCHAFT -

(se­mi) Mit ei­ner Ju­ris­tin als Mut­ter und ei­nem Rechts­an­walt als Va­ter liegt die Wahl des Stu­di­en­fa­ches Ju­ra recht nah. Deut­lich schwie­ri­ger ge­stal­tet sich für den Sohn der UniRek­to­rin An­ja St­ein­beck aber zur­zeit die Wahl des Stu­di­en­or­tes. Da die Mut­ter die Düs­sel­dor­fer Uni­ver­si­tät lei­tet und zu­vor an der Uni Köln ar­bei­te­te, schei­den die­se bei­den für Rechts­wis­sen­schaf­ten doch so be­kann­ten und auch noch geo­gra­fisch güns­tig ge­le­ge­nen Hoch­schu­len aus (die St­ein­becks ha­ben sich für den Wohn­ort Ober­kas­sel ent­schie­den). „Wo mein Sohn stu­diert, ist noch of­fen, aber si­cher­lich nicht an der Hein­rich-Hei­ne-Uni­ver­si­tät und wohl auch nicht an der Uni­ver­si­tät Köln“, sagt An­ja St­ein­beck. Der Sohn ha­be dies so ent­schie­den, und die Mut­ter un­ter­stützt es: „Ich hiel­te es auch nicht für glück­lich, wenn er an ei­ner Uni­ver­si­tät stu­die­ren wür­de, an der ich ge­gen­wär­tig als Rek­to­rin tä­tig bin be­zie­hungs­wei­se an der ich bis vor zwei Jah­ren als Pro­rek­to­rin und Pro­fes­so­rin be­schäf­tigt war“, sagt St­ein­beck, die selbst in Mainz stu­dier­te.

FO­TO: BAU­ER

An­ja St­ein­beck, die bald nach Ober­kas­sel zieht, stu­dier­te in Mainz.

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