Wis­sen­schaft­li­che Tests sind nicht er­for­der­lich

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - KULTUR -

Kei­ne Prü­fung Ho­möo­pa­thi­sche Arz­nei­mit­tel­prü­fun­gen ent­spre­chen nicht Me­di­ka­men­ten­stu­di­en ge­mäß dem deut­schen Arz­nei­mit­tel­ge­setz. Es wird kei­ne er­war­te­te Wirk­sam­keit über­prüft, son­dern es wird durch Selbst­be­ob­ach­tung der Prü­fer er­ho­ben, ob und wel­che Sym­pto­me durch ein ho­möo­pa­thi­sches Mit­tel her­vor­ge­ru­fen wer­den. Auch die Art der Da- ten­er­he­bung durch Selbst­be­ob­ach­tung ent­spricht nicht den in Me­di­ka­men­ten­stu­di­en ver­lang­ten wis­sen­schaft­li­chen Ob­jek­ti­vi­täts­kri­te­ri­en. Eu­ro­päi­sches Recht Die eu­ro­päi­sche Ge­setz­ge­bung sieht ein ei­ge­nes Zu­las­sungs­ver­fah­ren für ho­möo­pa­thi­sche Arz­nei­en vor, das kei­ne wis­sen­schaft­li­chen Tests er­for­dert. Die Richt­li­nie ver­langt den Auf­druck „Ho­möo­pa­thi­sches Arz­nei­mit­tel oh­ne ge­neh­mig­te Hei­l­an­zei­gen“.

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