St­ein­wurf im Ha­fen bleibt un­ge­klärt

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - STADTTEILE -

HA­FEN (wuk) Frei­ge­spro­chen hat das Amts­ge­richt ges­tern ei­nen 19Jäh­ri­gen, der durch ein Fens­ter ei­ner frü­he­ren Fa­b­rik­hal­le im Ha­fen ei­nen faust­gro­ßen St­ein ge­wor­fen und da­mit ein vor­bei­fah­ren­des Au­to ge­trof­fen ha­ben soll. An dem Wa­gen schlug die­ser St­ein an ei­nem Ju­li­tag 2016 knapp un­ter der Sei­ten­schei­be ein. Wer da­für ver­ant­wort­lich war, blieb in der Ver­hand­lung aber un­ge­klärt. Zwei Schü­ler (15/17) ga­ben zwar zu, sich da­mals in den lee­ren Ge­bäu­den auf dem ver­las­se­nen Fa­b­rik­ge­län­de her­um­ge­trie­ben zu ha­ben. Sie ga­ben auch zu, ei­nen Frem­den na­mens „Max“dort zu­fäl­lig ge­trof­fen zu ha­ben. Der ha­be dann trotz ih­rer War­nun­gen und Pro­tes­te an­ge­fan­gen, St­ei­ne nach drau­ßen zu wer­fen. Aber ob der jun­ge Mann auf der An­kla­ge­bank die­ser „Max“ge­we­sen ist, konn­ten bei­de nun nicht mehr si­cher sa­gen.

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