Om­buds­mann muss öf­ter schlich­ten

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT -

Der Ver­si­che­rungs-Om­buds­mann Gün­ter Hirsch hat im ver­gan­ge­nen Jahr rund 14.700 Be­schwer­den er­hal­ten, gut sechs Pro­zent mehr als im Vor­jahr und da­mit so vie­le wie nie seit Auf­nah­me sei­ner Tä­tig­keit im Jahr 2001. In der Mehr­zahl der Fäl­le ging es um die Rechts­schutz­ver­si­che­rung, zu der es erst­mals mehr Be­schwer­den gab als zur bis­lang do­mi­nie­ren­den Le­bens­ver­si­che­rung. Der Ver­si­che­rungs-Om­buds­mann sucht bei Kon­flik­ten ei­ne güt­li­che Ei­ni­gung, kann bis zu ei­nem Streit­wert von 10.000 Eu­ro aber auch ver­bind­lich ent­schei­den. Für Ver­brau­cher ist das kos­ten­frei. Auch die VW-Ab­gas­af­fä­re hat Hirsch be­schäf­tigt. Rund 200 Be­schwer­den zu die­sem Kom­plex ha­be es ge­ge­ben, sag­te Hirsch. Ei­ni­ge Au­to­be­sit­zer woll­ten von VW Scha­den­er­satz oder ver­lang­ten, vom Kauf­ver­trag zu­rück­tre­ten zu kön­nen. dpa

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