Chris­ti Him­mel­fahrt

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - KULTUR -

Seit dem vier­ten Jahr­hun­dert fei­ern Chris­ten 40 Ta­ge nach Os­tern das Fest „Chris­ti Him­mel­fahrt“. Das Fest fällt stets auf ei­nen Don­ners­tag, in die­sem Jahr auf den heu­ti­gen 25. Mai. Bi­bli­sche Grund­la­ge des ge­setz­li­chen Fei­er­tags ist ne­ben dem Mar­kus- und dem Lu­kas-Evan­ge­li­um die Apos­tel­ge­schich­te im Neu­en Tes­ta­ment. Dort steht, dass der nach sei­ner Kreu­zi­gung vom Tod auf­er­stan­de­ne Je­sus Chris­tus vor den Au­gen sei­ner Jün­ger „auf­ge­ho­ben“wur­de: „Ei­ne Wol­ke nahm ihn auf und ent­zog ihn ih­ren Bli­cken.“Die Him­mel­fahrt wird al­ler­dings in der Theo­lo­gie kaum als wirk­li­che Rei­se ver­stan­den. Der Him­mel ist dem­nach kein geo­gra­fi­scher Ort, son­dern der Herr­schafts­be­reich Got­tes. Wenn es im Glau­bens­be­kennt­nis heißt „auf­ge­fah­ren in den Him­mel“, be­deu­tet dies nach christ­li­chem Ver­ständ­nis, dass der auf­er­stan­de­ne Chris­tus „bei Gott ist“. Him­mel­fahrt wird so auch als Sym­bol der Wand­lung und spi­ri­tu­el­len Ent­wick­lung ge­deu­tet. Theo­lo­gen ver­wei­sen auf den eng­li­schen Sprach­raum, wo es für das Wort Him­mel zwei Be­grif­fe gibt: „sky“(pro­fan) und „hea­ven“(re­li­gi­ös). epd

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