Cos­bys An­wäl­te se­hen Vor­ein­ge­nom­men­heit

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - MEDIEN -

PITTS­BURGH (AP) Bei der Aus­wahl der Ge­schwo­re­nen für den Pro­zess ge­gen Bill Cos­by we­gen Sexvor­wür­fen ha­ben des­sen An­wäl­te die Staats­an­walt­schaft be­schul­digt, vor­ein­ge­nom­men zu sein. Die­se ver­su­che „sys­te­ma­tisch“Schwar­ze von der Ge­schwo­re­nen­bank fern­zu­hal­ten, sag­ten die An­wäl­te. Bis­her wur­den elf von zwölf Ge­schwo­re­nen aus­ge­wählt, ei­ner von ih­nen ist schwarz. Die Staats­an­wäl­te hat­ten ge­gen ei­ne schwar­ze Frau als Ge­schwo­re­ne Ein­spruch er­ho­ben, weil die­se als frü­he­re Kri­mi­nal­be­am­tin die Stadt Pitts­burgh an­ge­klagt hat­te. Die Straf­ver­fol­gung er­klär­te, die Frau ha­be even­tu­ell Vor­ur­tei­le ge­gen den Staat und ließ sie nicht zu. Der Rich­ter wird die Be­schwer­de der Ver­tei­di­gung even­tu­ell über­prü­fen.

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