Die Glücks­for­mel von In­ten­dant Schulz

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER WIRTSCHAFT -

(bpa) Der Düs­sel­dor­fer Theaterintendant Wil­fried Schulz fei­ert mor­gen sei­nen 65. Ge­burts­tag. Er sei kein Kurz­stre­cken­läu­fer, be­ton­te er mit Blick auf sei­ne Tä­tig­keit in Düs­sel­dorf be­reits in den ver­gan­ge­nen Ta­gen. Fakt ist, er bleibt zu­nächst hier, Fakt ist auch, er fühlt sich sehr wohl in sei­ner neu­en Hei­mat. „Ich bin wun­der­bar hier an­ge­kom­men“, sag­te er un­se­rer Re­dak­ti­on. „Ich hal­te fest an mei­nem be­ruf­li­chen Traum, aus dem Düs­sel­dor­fer Schau­spiel­haus ein Stadt­thea­ter für die Zu­kunft zu ma­chen.“Das sei ei­ne schö­ne und zu­gleich schwie­ri­ge Auf­ga­be. Mit Leich­tig­keit blickt er da­für auf den Frei­tag: Mit sei­nem sechs­jäh­ri­gen Sohn geht er auf den Ten­nis­platz. „Und abends ent­füh­re ich ihn und mei­ne Frau in ein Re­stau­rant in Ober­kas­sel.“Für die Zu­kunft wün­sche er sich vor al­lem, dass er mit sei­ner klei­nen Fa­mi­lie hier noch ei­ne gu­te Zeit ha­ben wer­de. „Wir ha­ben sehr net­te Nach­barn, wir le­ben sehr ger­ne in die­ser Stadt, ich bin sehr zu­frie­den mit mei­nem Le­ben. Und die Pro­ble­me rund um das Thea­ter wer­den wir in den Griff be­kom­men.“Sei­ne Glücks­for­mel: Er ha­be sich im­mer sehr wohl ge­fühlt mit Vie­lem. „Im­mer dann, wenn man ei­ne Auf­ga­be ernst nimmt und auch liebt, was man macht, dann füllt das ei­nen aus, und meis­tens wird dann al­les gut.“

FO­TO: DPA

Wil­fried Schulz fühlt sich wohl in sei­ner neu­en Hei­mat.

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