Das Öff­nen ei­ner Tür gilt in der Steu­er­er­klä­rung als Hand­wer­ker­leis­tung.

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - BERUF KARRIERE & -

( tmn) Steu­er­zah­ler dür­fen die Kos­ten für ei­nen Schlüs­sel­dienst in ih­rer Ein­kom­men­steu­er­er­klä­rung ab­set­zen. Dies geht aus ei­nem Ant­wort­schrei­ben des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums auf ei­ne par­la­men­ta­ri­sche An­fra­ge her­vor (Bun­des­tags-Druck­sa­che 18/11220).

„Da­mit stellt das Mi­nis­te­ri­um klar, dass der Steu­er­bo­nus für Hand­wer­ker­leis­tun­gen auch für das Öff­nen ei­ner Haus­tür ge­währt wird“, sagt Isa­bel Klo­cke vom Bund der Steu­er­zah­ler. Die Klar­stel­lung war not­wen­dig, weil in ei­nem um­fang­rei­chen Schrei­ben des Mi­nis­te­ri­ums zum Steu­er­bo­nus für Hand­wer­ker­leis­tun­gen und haus­halts­na­he Di­enst­leis­tun­gen der Schlüs­sel­dienst nicht er­wähnt war.

Da­mit die Steu­er­er­mä­ßi­gung vom Fi­nanz­amt an­er­kannt wird, muss der Steu­er­zah­ler für die Auf­wen­dun­gen ei­ne Rech­nung er­hal­ten. Ganz wich­tig: Der Rech­nungs­be­trag muss auf das Kon­to des Schlüs­sel­diens­tes über­wie­sen wer­den. In der Re­gel ver­lan­gen Schlüs­sel­diens­te Bar­zah­lun­gen für ih­re Leis­tun­gen. „Da­her soll­te man sich be­reits im Vor­feld, zum Bei­spiel am Te­le­fon, er­kun­di­gen, ob ei­ne Zah­lung per Rech­nung mög­lich ist“, rät Klo­cke. Steu­er­lich be­rück­sich­tigt wer­den nur die Ar­beits- und An­fahrts­kos­ten, aber kei­ne Ma­te­ri­al­kos­ten.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.