TV-Kom­mis­sa­rin ist Op­fer von On­line­be­trug

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER SPORT -

WI­EN/TRI­ER (dpa) Fern­seh­kom­mis­sa­rin Ca­ro­li­ne Pe­ters (45) ist selbst schon Op­fer von In­ter­net-Be­trü­gern ge­wor­den. Kri­mi­nel­le hät­ten im Netz ab­ruf­ba­re An­ga­ben über Ge­burts­da­tum und Ge­burts­ort ge­nutzt, sich Wa­ren lie­fern las­sen und ihr die Rech­nung schi­cken las­sen, sag­te die Haupt­dar­stel­le­rin der Se­rie „Mord mit Aus­sicht“. „Ich ha­be ir­gend­wel­che Mah­nun­gen ein­fach igno­riert. Weil ich ge­dacht ha­be: Das bin ja nicht ich“, sag­te Pe­ters. „Aber dann kriegt man sehr schnell ei­nen Zah­lungs­be­fehl vom Ge­richt.“Schu­he, Son­nen­bril­len und Strick­ja­cken, aber auch Com­pu­ter und Dru­cker hät­ten Ver­bre­cher in meh­re­ren Fäl­len auf ih­re Kos­ten be­stellt. Zum Teil ha­be sie tat­säch­lich zah­len müs­sen, in an­de­ren Fäl­len ha­be ihr An­walt ei­ne au­ßer­ge­richt­li­che Ei­ni­gung er­reicht. Auch bei Face­book sei ei­ne fal­sche Ca­ro­li­ne Pe­ters un­ter­wegs: „Ich weiß nicht, wer das ist. Ich bin es nicht. Ich bin gar nicht bei Face­book.“Sie ha­be die­se Sei­te mal lö­schen las­sen, „aber jetzt gibt es die wie­der“.

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