Ab­ge­schlepp­ter BMW rollt in Bahn­hal­te­stel­le

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

(tb) Auf der Cor­ne­li­us­stra­ße ist es am Sams­tag­abend zu ei­nem ku­rio­sen Un­fall ge­kom­men. Bei dem Ver­such, ei­nen BMW stadt­aus­wärts ab­zu­schlep­pen, lös­te sich of­fen­bar das Fahr­zeug. Wie sich der Wa­gen vom Zug­fahr­zeug lö­sen konn­te, ist nach Po­li­zei­an­ga­ben noch un­klar. Das Fahr­zeug roll­te über die Glei­se und kam an den Pol­lern der Hal­te­stel­le Mor­se­stra­ße zum Ste­hen. Per­so­nen wur­den nicht ver­letzt, sag­te die Po­li­zei. Es ent­stand an der Hal­te­stel­le der Li­nie 701 aber er­heb­li­cher Sach­scha­den.

Falsch­par­ker ge­fähr­den Le­ben

thors­ten.breitkopf @rhei­ni­sche-post.de ie Park­si­tua­ti­on ist an­ge­spannt in Düs­sel­dorf, kei­ne Fra­ge. Wer in Bilk, Un­ter­bilk, Fried­rich­stadt, Ober­kas­sel oder vie­len an­de­ren In­nen­stadt­vier­teln ei­nen Park­platz sucht, hat es ex­trem schwer. Tags­über, wenn die Mit­ar­bei­ter des OSD auf Strei­fe und vie­le Be­woh­ner mit ih­ren Au­tos auf der Ar­beit sind, hält sich die Park­platz­not noch in Gren­zen. Doch am Abend, wenn die Schaf­fen­den samt Fahr­zeug wie­der zu­hau­se sind, par­ken vie­le Au­to­fah­rer re­gel­recht kri­mi­nell. Da­bei gilt es für man­che als Ka­va­liers­de­likt, ihr Au­to in zwei­ter Rei­he oder im ab­so­lu­ten Hal­te­ver­bot über Nacht ab­zu­stel­len. Das ist aber kein Ka­va­liers­de­likt! Hal­te­ver­bots­zo­nen sind nicht aus Will­kür ein­ge­rich­tet, son­dern sol­len den Ret­tungs­diens­ten im Not­fall oft als Be­we­gungs­flä­che die­nen. Dreh­lei­ter­fahr­zeu­ge brau­chen viel Platz. Pri­vat-Pkw erst bei Sei­te zu schlep­pen, be­vor die Feu­er­wehr­leu­te zum Ein­satz­ort kom­men, kann vie­le Mi­nu­ten dau­ern. Das sind die Mi­nu­ten, in de­nen die Schnel­lig­keit der Ret­ter über Le­ben und Tod ent­schei­den kann. Je­der Au­to­be­sit­zer soll­te sich das zu Her­zen neh­men, und ei­nen le­ga­len Park­platz su­chen.

Dni­co­le.lan­ge@rhei­ni­sche-post.de och ehe die Tisch­ten­nisWM über­haupt be­gon­nen hat­te, wur­de am Wo­che­n­en­de deut­lich, dass die Stadt mit der Aus­rich­tung vie­les rich­tig ge­macht ha­ben könn­te. Vie­ler­orts trifft man auf in­ter­na­tio­na­le Be­su­cher (oft Asia­ten, oft in Tisch­ten­nis-Ja­cken), die neu­gie­rig durch die Stadt lau­fen und – hof­fent­lich – die Kun­de vom se­hens­wer­ten Düs­sel­dorf eben­so wei­ter tra­gen wer­den wie die Zu­schau­er an den Fern­seh­schir­men welt­weit. Auch den Düs­sel­dor­fern selbst tut das Event gut: Sie ma­chen mit viel Spaß bei Ak­tio­nen wie der „längs­ten Tisch­ten­nis-The­ke“mit und zei­gen ein­mal mehr, dass sie ger­ne mit­zie­hen, wenn es gilt, ei­ne Ver­an­stal­tung mit Le­ben und Emo­tio­nen zu fül­len. Na­tür­lich: Am En­de muss auch der Ta­schen­rech­ner ge­zückt und die Rech­nung sau­ber auf­ge­macht wer­den: Hat die WM den Wer­be­wert er­bracht, den sich die Stadt von der Mil­lio­nen-In­ves­ti­ti­on er­hofft hat? Ste­hen Auf­wand und Nut­zen im rich­ti­gen Ver­hält­nis? Die Düs­sel­dor­fer wer­den es wis­sen wol­len, zu­mal mit den er­hoff­ten Zu­schlag für die Fuß­ball-EM wie­der Kos­ten ver­bun­den sein könn­ten.

NWer­bung für die Stadt

RP-FO­TO: C. HERRENDORF

Das Fahr­zeug roll­te auf die Bahn­hal­te­stel­le Mor­se­stra­ße.

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