29. Mai 2002

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

Sie­ben Jah­re nach­dem Lo­renz Werth­mann den „Cha­ri­tas­ver­band für das ka­tho­li­sche Deutsch­land“1897 in Köln ins Le­ben rief, er­folg­te die Grün­dung in Düs­sel­dorf. Meh­re­re Wohl­fahrts­ver­ei­ne der Stadt hat­ten sich zu­sam­men­ge­schlos­sen, Vor­sit­zen­der war Pfar­rer Hein­rich Be­chem von St. Mar­tin. Zu­nächst galt es, so­zia­le Nö­te wäh­rend der In­dus­tria­li­sie­rung zu lin­dern, mit dem Ers­ten Welt­krieg be­tei­lig­te sich die Ca­ri­tas an der Kriegs- und Kin­der­für­sor­ge. Wei­te­re Für­sor­ge­auf­ga­ben: Aus­wan­de­rer, Ob­dach­lo­se, Al­ko­hol­kran­ke und Kriegs­für­sor­ge wäh­rend und nach dem Zwei­ten Welt­krieg. Fa­mi­li­en­pfle­ge und Er­zie­hungs­be­ra­tung stan­den in den 1950ern auf dem Auf­ga­ben­zet­tel. Die Über­nah­me von Al­ten­hei­men und Ar­beits­lo­sen­treffs nahm ste­tig zu. Ho­s­piz­Ar­beit, „50plus“, Ca­ri­tas Zen­trum In­ter­na­tio­nal, Wohn­an­la­gen, Be­treu­tes Woh­nen bie­tet der Ca­ri­tas­ver­band an über 90 Stand­or­ten in Düs­sel­dorf an.

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