Was El­tern für den rich­ti­gen Me­di­en­kon­sum tun kön­nen

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - STIMME DES WESTENS -

Rat­ge­ber Die Rat­schlä­ge an El­tern und Päd­ago­gen sind je nach Al­ter der Kin­der und Ju­gend­li­chen sehr un­ter­schied­lich. Ei­nen gu­ten Über­blick bie­tet das vom Fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­um ge­för­der­te Por­tal www.schau-hin.in­fo, das „Gol­de­ne Re­geln“sor­tiert nach Me­di­en und dem Al­ter der Kin­der auf­lis­tet. Auch die Bun­des­zen­tra­le für ge­sund­heit­li­che Auf­klä­rung bie­tet El­tern Hil­fe­stel­lung. Re­geln Für den In­ter­net­kon­sum von Drei- bis Sechs­jäh­ri­gen ra­ten die Ex­per­ten von „Schau hin“, dass El­tern mit ih­ren Kin­dern zu­sam­men die In­ter­net­sei­ten be­su­chen soll­ten. Die Surf­zeit sol­le ein­ge­grenzt wer­den und ei­ne Ju­gend­schutz­soft­ware zum Ein­satz kom­men. Bei Sie­ben- bis Zehn­jäh­ri­gen soll­ten El­tern dann et­wa schon über Kos­ten­fal­len auf­klä­ren und mög­li­che Pro­ble­me et­wa mit Mob­bing an­spre­chen. Ver­bo­te Die De­bat­te um Smart­pho­neVer­bo­te spal­tet die Grup­pe der Ex­per­ten. Wäh­rend bei­spiels­wei­se Kin­der­arzt Uwe Bü­sching sagt, Kin­der soll­ten vor ih­rem zwölf­ten Ge­burts­tag kein Smart­pho­ne be­kom­men, sieht das Me­di­en­psy­cho­lo­gin As­trid Ca­ro­lus an­ders. Sie sagt, der rich­ti­ge Um­gang soll­te ge­lernt sein, be­vor Kin­der bei Ki­ta- oder Schul­freun­den das Ver­bot oh­ne­hin um­ge­hen kön­nen.

FO­TO: DPA

El­tern soll­ten Sie­ben- bis Zehn­jäh­ri­ge auf die Ge­fah­ren von Smart­pho­nes hin­wei­sen.

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