Bay­ern drängt auf So­li-Strei­chung bis 2022

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT -

MÜNCHEN (rtr) Bay­erns Fi­nanz­mi­nis­ter Mar­kus Sö­der spricht sich für ei­ne Ab­schaf­fung des So­li­da­ri­täts­zu­schlags mög­lichst bis zum Jahr 2022 aus. „Wenn der Auf­bau Ost, der So­li­dar­pakt, an der Stel­le er­füllt ist, dann macht es auch durch­aus Sinn, end­lich die­se Ab­ga­be ab­zu­schaf­fen“, sag­te der CSU-Po­li­ti­ker beim Jah­res­kon­gress der Steu­er­be­ra­ter in München. Der So­li sol­le „viel­leicht in fünf Jah­ren“und mög­lichst noch frü­her ab­ge­schafft wer­den. Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter Wolf­gang Schäu­b­le (CDU) will den So­li ab 2020 bis 2030 in elf Schrit­ten auf null ab­sen­ken. In der SPD wird vor ei­ner Ab­schaf­fung ge­warnt. Zwar ha­be der So­li nach 2019 kei­ne ver­fas­sungs­recht­li­che Grund­la­ge mehr, er­klär­te Frak­ti­ons­chef Tho­mas Op­per­mann. Je­doch müss­ten an­de­re Auf­ga­ben fi­nan­ziert wer­den, et­wa die Sta­bi­li­sie­rung des Ren­ten­ni­veaus. Die So­liEin­nah­men von 20 Mil­li­ar­den Eu­ro jähr­lich ste­hen al­lein dem Bund zu, der oh­ne Län­der ent­schei­den kann.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.