Lo­kal­ma­ta­dor Doh­men bleibt bei den Gi­ants

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER SPORT - VON CHRIS­TI­NE LESKA-OTTENSMANN

Lyu­ben Pas­kov und Ni­no Ja­no­schek kom­men aus Dors­ten, Ko­l­ov­rat und Le­wis ver­las­sen den Klub.

So lang­sam nimmt der Ka­der des am­bi­tio­nier­ten Bas­ket­ball-Re­gio­nal­li­gis­ten ART Gi­ants For­men an. Nach den Ver­trags­ver­län­ge­run­gen der li­taui­schen Leis­tungs­trä­ger Dai­ni­us Zvink­lys und Pau­li­us Klei­za so­wie des „lo­cal he­ro“Se­bas­ti­an Kehr (wir be­rich­te­ten) konn­ten die Ver­ant­wort­li­chen nun ein Duo von au­ßer­halb ver­pflich­ten: Vom Li­ga­kon­kur­ren­ten BG Dors­ten wech­seln Lyu­ben Pas­kov und Ni­no Ja­no­schek an den Rhein. Zu­dem hat mit Max Doh­men ei­ner der Pu­bli­kums­lieb­lin­ge sei­nen Ver­trag nun ver­län­gert.

Lyu­ben Pas­kov kann man als ech­te All­zweck­waf­fe be­zeich­nen. In der Of­fen­si­ve kam er in der ver­gan­ge­nen Sai­son durch­schnitt­lich auf knapp 16 Punk­te, bei ei­ner Wurf­quo­te aus dem Feld von 54 Pro­zent. Zu­dem gilt der 27-Jäh­ri­ge als her­aus­ra­gen­der Ver­tei­di­ger, der den Punk­te­lie­fe­ran­ten der Geg­ner das Le­ben schwer­macht. „Die Ent­schei­dung für Düs­sel­dorf war recht ein­fach für mich. Be­reits nach dem ers- ten Mee­ting mit dem Ma­nage­ment und den Trai­nern war klar, dass hier et­was Pro­fes­sio­nel­les ent­wi­ckelt wird. Die Zie­le und Her­an­ge­hens­wei­se ha­ben mich di­rekt über­zeugt“, ver­rät Pas­kov. „Mit sei­ner Viel­sei­tig­keit gibt uns Lyu­ben vie­le Mög­lich­kei­ten“, be­tont Ger­rit Kers­ten-Thie­le, Sport­vor­stand der ART Gi­ants. „Er ist ein er­fah­re­ner Spie­ler, der die 1. Re­gio­nal­li­ga bes­tens kennt. Trotz­dem ist er hung­rig und will in den kom­men­den Jah­ren viel er­rei­chen. Sei­ne Per­sön­lich­keit, Ehr­geiz und Ar­beits­ein­stel­lung pas­sen sehr gut zu uns.“

Pas­kov folgt da­mit sei­nem Team­ka­me­ra­den Ni­no Ja­no­schek in die Lan­des- haupt­stadt. Der 2,04 Me­ter lan­ge Cen­ter bringt viel Er­fah­rung un­ter den Bret­tern aus der Pro B und Re­gio­nal­li­ga mit. Her­ten, Schal­ke und Es­sen sind un­ter an­de­rem die Sta­tio­nen sei­ner Kar­rie­re. Mit zu­letzt zwölf Punk­ten und neun Re­bounds pro Spiel wis­sen die „Big Men“der Li­ga, wel­che har­te Ar­beit in Zu­kunft in den Par­ti­en ge­gen Düs­sel­dorf auf sie zu­kommt. Ja­no­schek freut sich auf die neue Her­aus­for­de­rung: „Die ART Gi­ants ha­ben ein kla­res Kon­zept für die nächs­ten Jah­re. Klas­se ist die In­te­gra­ti­on der Ju­gend­spie­ler in das Re­gio­nal­li­ga­team, das ist die Zu­kunft. Ich möch­te den Weg mit­ge­hen und mit­hel­fen, über kurz oder lang den Sprung in die zwei­te Li­ga zu schaf­fen. Da- für kann ich mei­ne Er­fah­rung ein­brin­gen.“Ge­mein­sam mit Se­bas­ti­an Kehr will er in Düs­sel­dorf nun die Bret­ter do­mi­nie­ren.

Er­freu­lich ist zu­dem, dass Max Doh­men den ART Gi­ants er­hal­ten bleibt. „Max be­rei­chert das Team. Ge­ra­de in der Of­fen­si­ve ist er sehr ge­fähr­lich. Mit sei­nen Emo­tio­nen kann er die Mann­schaft und das Pu­bli­kum mit­rei­ßen. Das ist ei­ne gro­ße Stär­ke“, sagt Trai­ner Jo­nas Jön­ke.

Da­ge­gen ist die Zu­sam­men­ar­beit mit Mi­lan Ko­l­ov­rat, der in der ver­gan­ge­nen Sai­son zwei­ter Cen­ter im Ka­der war, be­en­det. Auch Spiel­ma­cher Je­re­my Le­wis hat den Ver­ein ver­las­sen. „Wir hat­ten Je­re­my an­ge­bo­ten, im Coa­ching­be­reich mit­zu­ar­bei­ten, aber er woll­te sich noch mehr aufs Spie­l­er­da­sein kon­zen­trie­ren“, er­klärt Jön­ke.

Für die wich­ti­ge Po­si­ti­on des Spiel­ma­chers ge­be es ei­ni­ge Kan­di­da­ten, Ge­sprä­che wer­den ge­führt. Of­fen sind noch der Ver­bleib von Alex­an­der Gools­by, Mar­co Lo­vric und An­ton Zray­chen­ko. Hier ste­hen die fi­na­len Ge­sprä­che an.

FO­TO: HOMÜ

Max Doh­men (links) ge­hört wei­ter zum Team von Trai­ner Jo­nas Jön­ke.

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