Spit­zen­no­ten für Ju­ra-Stu­di­um an drei Uni­ver­si­tä­ten

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - HOCHSCHULE -

GÜ­TERS­LOH (dpa) Ju­ra-Stu­die­ren­de an öf­fent­li­chen Uni­ver­si­tä­ten sind in Bay­reuth, Mann­heim und Frank­furt/Oder be­son­ders zu­frie­den mit ih­ren Do­zen­ten. Das geht aus dem im „Zeit“-Stu­di­en­füh­rer ver­öf­fent­lich­ten neu­en CHE-Hoch­schul­ran­king her­vor. Im Mit­tel ver­ga­ben die be­frag­ten Ju­ris­ten in spe die­ser Unis die Spit­zen­no­te 1,8 et­wa für die Be­spre­chung von Haus­ar­bei­ten und das all­ge­mei­ne Kli­ma zwi­schen ih­nen und den Leh­ren­den. Noch zu­frie­de­ner mit ih­rer Be­treu­ungs­si­tua­ti­on sind Ju­ra-Stu­die­ren­de laut Ran­king nur an den Pri­vat-Hoch­schu­len der Bu­ce­ri­us Law School in Ham­burg (1,4) und der EBS Uni­ver­si­tät in Wies­ba­den (1,5).

Das Cen­trum für Hoch­schul­ent­wick­lung (CHE) un­ter­sucht je­des Jahr für das Ran­king et­wa zehn Fä­cher neu – in die­sem Jahr un­ter an­de­rem Ju­ra. Ins­ge­samt sind 30 Fä­cher ge­lis­tet. Da­bei wer­den ne­ben Fak­ten zu Stu­di­um, Leh­re und For­schung Ur­tei­le von Stu­die­ren­den be­rück­sich­tigt. Mehr als 300 Hoch­schu­len hat das CHE für die Ana­ly­se un­ter­sucht. In ein­zel­nen Ka­te­go­ri­en wer­den aber nicht im­mer al­le Uni­ver­si­tä­ten ge­lis­tet.

Das Ran­king ist um­strit­ten. Der Deut­sche Hoch­schul­ver­band et­wa er­klärt, dass es Stu­di­en­an­wär­tern zwar ei­ne ers­te Ori­en­tie­rung bie­te. Ei­ne de­tail­lier­te Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Stu­di­en­fach und der Uni­ver­si­täts­aus­wahl er­set­ze es aber in kei­nem Fall.

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