IN­TER­VIEW STE­PHAN HOBERG „Wir bie­ten das best­mög­li­che Trai­ning“

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER SPORT -

Der Ge­sell­schaf­ter der Düs­sel­dor­fer EG sieht den Klub auf ei­nem gu­ten Weg. Da­bei blickt er nicht nur auf die ers­te Mann­schaft, son­dern auf den ge­sam­ten Ver­ein und na­tür­lich auch auf die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung.

Im Mai 2016 hat Ste­phan Hoberg die An­tei­le von Mik­hail Po­no­ma­rev an der GmbH der Düs­sel­dor­fer EG über­nom­men. Da­mit ist er ne­ben sei­nem Bru­der Pe­ter so­wie Pe­ter Völ­kel ei­ner von drei Ge­sell­schaf­tern, die den Klub füh­ren. Herr Hoberg, Sie ha­ben sich das Eis­trai­ning an­ge­schaut. Wel­chen Ein­druck ha­ben Sie? HOBERG Ich fin­de, da ist schon viel Schwung drin. Ich bin sehr, sehr po­si­tiv ge­stimmt und ge­spannt, wie die Spie­ler das um­set­zen. Ich bin aber da­von über­zeugt, dass der Ein­satz­wil­le stimmt. Der neue Trai­ner Mi­ke Pel­le­grims hat mit der Mann­schaft den Som­mer durch­trai­niert und da­mit Auf­se­hen er­regt. Wie se­hen Sie das? HOBERG Ja, er hat den Spie­lern viel ab­ver­langt, aber je­der Spie­ler spürt, dass ihm das gut ge­tan hat. Wir möch­ten den Spie­lern das best­mög­li­che Trai­ning an­bie­ten, des­halb ha­ben wir uns in die­sem Be­reich mit Ath­le­tik­trai­ner Dan­ny Be­ckers und Tor­wart­trai­ner Vik­tor Alm noch brei­ter und pro­fes­sio­nel­ler auf­ge­stellt. Wir tun al­les, da­mit die Mann­schaft op­ti­mal vor­be­rei­tet wird und sich die Spie­ler auch für die Na­tio­nal­mann­schaft emp­feh­len kön­nen. Auch im wirt­schaft­li­chen Be­reich schaf­fen Sie neue Struk­tu­ren. Wie weit sind Sie? HOBERG Wir ha­ben uns wirt­schaft­lich deut­lich ver­bes­sert, sind aber noch nicht da, wo wir hin wol­len. In Chris­to­pher Schlen­ker ha­ben wir ei- nen neu­en Lei­ter Spon­so­ring. Ihm ist es bei der Tour de Fran­ce ge­lun­gen, in kür­zes­ter Zeit vie­le Un­ter­stüt­zer zu ge­win­nen. Das zeigt: Die Be­reit­schaft ist da, sie muss nur ge­weckt wer­den. Wie sieht es in punc­to Haupt­spon­sor aus? HOBERG In un­se­rem Kon­zept gibt es kei­nen über­ra­gen­den Haupt­spon­sor, wie zum Bei­spiel Tho­mas Sabo in Nürn­berg. Wir sind da­von über­zeugt, dass wir ei­nen an­de­ren Weg ge­hen müs­sen. Wir ha­ben vie­le Mög­lich­kei­ten: auf dem Tri­kot, Är­mel, Ho­se, Rü­cken. Was das Tri­kot be­trifft, so ha­ben wir Ge­sprä­che ge- führt, die schon gut vor­an­ge­kom­men sind und uns zu­ver­sicht­lich stim­men. Aber wir kön­nen noch nicht sa­gen, dass wir ei­nen Tri­kot­spon­sor ha­ben und die Ver­trä­ge un­ter­schrie­ben sind. Ist das denn wirk­lich mehr als Gu­teS­tim­mung-Ma­che vor der neu­en Sai­son? HOBERG Ja, wir set­zen dar­auf, dass man sieht, dass wir fach­lich in al­len Be­rei­chen bes­ser wer­den, dass wir se­ri­ös und so­li­de ar­bei­ten. Ich den­ke, dass wir den Klub struk­tu­rell pro­fes­sio­na­li­sie­ren und die DEG so gut auf­ge­stellt ist wie seit lan­ger, lan­ger Zeit nicht. Und das gilt für den ge­sam­ten Ver­ein, nicht nur für die GmbH. Auch in der Ju­gend­ar­beit ha­ben wir we­sent­li­che Ver­bes­se­run­gen her­bei­ge­führt. Das ist uns Ge­sell­schaf­tern auch ganz wich­tig. Denn wir wol­len die DEG in al­len Be­rei­chen ver­bes­sern und vor­an­brin­gen. Al­le sol­len von die­ser Ent­wick­lung pro­fi­tie­ren – von den Bam­bi­ni bis zur ers­ten Mann­schaft. Das ist un­ser Ziel. THO­MAS SCHULZE FÜHR­TE DAS GE­SPRÄCH.

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