Ab­schied von Hei­mat­freund Gott­fried Meu­ser

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - STADTTEILE -

NIEDERKASSEL (mgö) Be­kannt war er über­all – als Gott­fried und auch scherz­haft als „Ba­ckes“Meu­ser. Vor we­ni­gen Ta­gen, am 12. Ju­li, ist der „gro­ße Schüt­ze und Rei­ter­ka­me­rad“88-jäh­rig ge­stor­ben. An­läss­lich der Bei­set­zung auf dem He­erd­ter Fried­hof, wür­dig­te Brit­ta Damm, Vor­sit­zen­de der IGDS (In­ter­es­sen­ge­mein­schaft Düs­sel­dor­fer Schüt­zen), Meu­ser als ver­dienst­vol­len Schüt­zen. Im Na­men des Schüt­zen- und Rei­ter­ver­eins blick­te sie auf ein be­weg­tes Le­ben zu­rück. „Für ei­ne Sa­che, hin­ter der er stand, hat sich Ba­ckes, im­mer rich­tig ein­ge­setzt. Er kämpf­te auf Bie­gen und Bre­chen.“

Gott­fried Meu­ser war in sei­nem „Dorf in der Stadt“sehr ak­tiv. Wäh­rend sei­ner 68 Jah­re wäh­ren­den Mit­glied­schaft im Nie­der­kas­se­ler Re­gi­ment und 67 Jah­ren im Rei­ter­corps, sam­mel­te er zahl­rei­che Aus­zeich­nun­gen. Er wur­de zum Eh­ren­chef und zum Eh­ren­mit­glied des Ver­eins er­nannt. Und 1957 wur­den er und sei­ne Frau Lie­se­lot­te als Ton­nen­bau­ern­paar ge­fei­ert.

Ein schwe­rer Un­fall En­de der 1960er Jah­re brems­te Gott­fried Meu­ser nur be­dingt aus. Er kämpf­te ums Über­le­ben. In Er­in­ne­rung blei­ben sei­ne Fahr­ten mit dem „Ba­ckesMo­bil“durch die Stra­ßen und sei­ne „Ne­er­kas­se­ler Ei­je­naart“als Ori­gi­nal und „stu­rer Hei­mat­freund“.

RP-FO­TO: AN­NE ORTHEN

Ta­lia (10) und Fee (8) ha­ben aus Holz­klät­zen den Stadt­teil Ober­bilk nach­ge­baut. Mehr Bäu­me und Grün for­dern die Kin­der.

FO­TO: PRI­VAT

Gott­fried Meu­ser war ein über­zeug­ter Nie­der­kas­se­ler.

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