Stef­fen Schraut und sei­ne Schwä­che für Schu­he

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER WIRTSCHAFT -

(dh) Acht Paar Schu­he be­sitzt der Durch­schnitts­mann – das je­den­falls hat das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt ge­zählt. Und wenn ei­ner 300 hat, hat er dann ei­nen Tick? „Ich ha­be ei­nen Snea­ker-Fe­tisch“, be­kennt frei­mü­tig der Düs­sel­dor­fer Mo­de­ma­cher Stef­fen Schraut. Und er steht zu sei­nem Fai­b­le. Und weil kein Schuh­schrank groß ge­nug ist für sei­ne Samm­lung von 300 (!) Mo­del­len, hat der Mann, der vor 15 Jah­ren sein ei­ge­nes Mo­de­la­bel ge­grün­det hat, so­gar ein ei­ge­nes Zim­mer für sei­ne ge­lieb­ten Tre­ter ein­ge­rich­tet. Dort ste­hen die Turn­schu­he in Reih und Glied auf den wei­ßen Re­ga­len. Ei­nen klei­nen Aus­schnitt ver­öf­fent­lich­te er kürz­lich auf der Fo­to­platt­form Ins­ta­gram. Er hat Ex­em­pla­re in Gold-Me­tal­lic, aus ab­ge­wetz­tem Stoff oder De­sig- ner-Mo­del­le für meh­re­re Hun­dert Eu­ro, vie­le von ih­nen sind noch brand­neu. „Ab­ge­se­hen von Abend­ver­an­stal­tun­gen lau­fe ich ei­gent­lich nur in Snea­k­ern durch die Welt“, ver­rät der 48-jäh­ri­ge Mo­de­ma­cher und -ma­na­ger. In der Welt ist er wahr­lich viel un­ter­wegs, wie sei­ne Ins­ta­gram-Freun­de ver­fol­gen kön­nen – am liebs­ten in sei­ner ab­so­lu­ten Lieb­lings­stadt New York, wo er auch ger­ne mal fün­dig wird, wenn es um aus­ge­fal­le­nes Schuh­werk geht. Was für an­de­re Schmuck­stü­cke sind, das sind bei Schraut sei­ne Snea­kers. „Ich kann sie nicht weg­schmei­ßen. Je­des Paar hat sei­ne Ge­schich­te“, be­rich­tet er über sei­nen be­son­de­ren Hang zu den Schu­hen, die ihn durch sein Le­ben tra­gen. „Und in mei­nem Se­cret Room sind sie de­fi­ni­tiv si­cher auf­ge­ho­ben.“

INS­TA­GRAM/STEFFENSCHRAUTPRIVATE

Stef­fen Schraut zeigt sei­ne Schuh-Pa­ra­de.

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