Preis des PEN geht an Tho­mas B. Schu­mann

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - KULTUR -

DARM­STADT (dpa) Der Her­man­nKes­ten-Preis der Au­to­ren­ver­ei­ni­gung PEN geht in die­sem Jahr an den Köl­ner Pu­bli­zis­ten Tho­mas B. Schu­mann. Er tre­te mit ei­ner be­din­gungs­lo­sen Hin­ga­be und Lei­den­schaft da­für ein, Li­te­ra­tur von ver­folg­ten und ins Exil ge­zwun­ge­nen Au­to­ren dem Ver­ges­sen zu ent­rei­ßen, be­grün­de­te das PEN-Zen­trum sei­ne Wahl. Der Preis ist mit 10.000 Eu­ro do­tiert und nach dem ehe­ma­li­gen PEN-Prä­si­den­ten Her­mann Kes­ten (1900-1996) be­nannt. Die­ser war 1933 aus Na­zi-Deutsch­land nach Frank­reich und spä­ter in die USA ge­flo­hen. Das Preis­geld stif­tet das hes­si­sche Kunst­mi­nis­te­ri­um.

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