Fortu­na II: Das Team muss sich stei­gern

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER SPORT - VON MA­XI­MI­LI­AN LONN

Im Test­spiel ge­gen Ra­tin­gen 04/19 kann der Fuß­ball-Re­gio­nal­li­gist nur be­dingt über­zeu­gen.

Noch weiß Tas­kin Aks­oy nicht, wie sei­ne Start­auf­stel­lung für Sonn­tag (14 Uhr, Lohr­hei­de­sta­di­on) ge­gen die SG Wat­ten­scheid 09 aus­se­hen soll. Das liegt zum ei­nen an Chef­trai­ner Fried­helm Fun­kel, der wohl erst heu­te be­kannt­ge­ben wird, wel­che Jung­pro­fis in der Re­gio­nal­li­gaMann­schaft zum Ein­satz kom­men sol­len. Zum an­de­ren ha­ben sich am Mitt­woch beim kurz­fris­tig an­be­raum­ten Test­spiel ge­gen den Ober­li­gis­ten Ra­tin­gen 04/19 (4:3) nicht ge­ra­de vie­le Kan­di­da­ten für ei­nen Star­tel­f­ein­satz beim Fuß­ball­leh­rer emp­foh­len.

Zu vie­le ver­meid­ba­re Feh­ler im Spiel­auf­bau so­wie ein ge­ne­rel­les un­ge­nau­es Pass­spiel sorg­ten beim 50-Jäh­ri­gen trotz op­ti­scher Über­le­gen­heit für schlech­te Lau­ne. „Ich bin de­fi­ni­tiv nicht zu­frie­den“, sag­te Aks­oy. „In Wat­ten­scheid müs­sen wir ganz an­ders auf­tre­ten.“

Ge­gen Ra­tin­gen, bei dem die Flin­ger­ner Tor­hü­ter Lu­kas Betz (zu­letzt Bo­rus­sia Mön­chen­glad­bach U19) tes­te­ten, woll­te Aks­oy vor al­lem je­nen Akteuren Spiel­pra­xis er­mög­li­chen, die beim Sai­son­auf­takt ge­gen Weg­bergBeeck (6:1) kaum oder gar nicht zum Ein­satz ka­men. Wirk­lich auf­drän­gen konn­ten sich da­bei al­ler- dings nur Kai­to Miya­ke und Nick Gal­le, die in der ers­ten Hälf­te je­weils mit ei­ner Vor­la­ge glänz­ten, nach der Pau­se aber auch wie ih­re Team­ka­me­ra­den ei­nen Gang zu­rück­schal­te­ten.

So­mit sind Ve­rän­de­run­gen im Ver­gleich zur Vor­wo­che eher un­wahr­schein­lich. Viel­mehr sieht es da­nach aus, dass so­wohl Mo­ritz Mon­tag als auch Da­rio Be­zer­ra Eh­ret nach ih­rem or­dent­li­chen Auf­tritt am ver­gan­ge­nen Sams­tag wohl er­neut mit ei­nem Star­tel­f­ein­satz rech­nen dür­fen. Mon­tag, der ge­gen den Auf­stei­ger auf der rech­ten Ab­wehr-

Tas­kin Aks­oy sei­te den Vor­zug vor Tim Krafft er­hielt, recht­fer­tig­te das Ver­trau­en auch gleich mit ei­ner Vor­la­ge. Zu­dem lei­te­te das Ei­gen­ge­wächs ei­nen wei­te­ren Tref­fer mit ein. Auch Be­zer­ra Eh­ret wuss­te im de­fen­si­ven Mit­tel­feld zu über­zeu­gen und mar­kier­te das zwi­schen­zeit­li­che 5:0.

Nach dem ge­lun­ge­nen Auf­takt er­war­tet die Aks­oy-Elf in Wat­ten­scheid nun aber ein ganz an­de­rer Geg­ner. „Bis auf Kei­ta-Ru­el und Bah-Trao­re ist das die die­sel­be Mann­schaft, die uns schon im ver­gan­ge­nen Jahr Pro­ble­me be­rei­tet hat“, er­läu­tert Aks­oy und be­tont: „Um von dort et­was mit­zu­neh­men, müs­sen wir wie­der ver­nünf­ti­gen Fuß­ball an­bie­ten.“Am Mitt­woch klapp­te das nur be­dingt.

„In Wat­ten­scheid müs­sen wir ganz an­ders auf­tre­ten“ Trai­ner von Fortu­nas U23 nach dem

Test­spiel ge­gen Ra­tin­gen 04/19

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