Ret­tungs­schiff „Iu­ven­ta“auf dem Weg nach Si­zi­li­en

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - POLITIK -

ROM (dpa) Die deut­sche Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on „Ju­gend ret­tet“, ge­gen die in Ita­li­en er­mit­telt wird, will schnellst­mög­lich wie­der Mi­gran­ten im Mit­tel­meer ret­ten. „Un­se­re Prio­ri­tät ist, un­ser Schiff frei­zu­krie­gen und ge­gen die Be­schlag­nah­me vor­zu­ge­hen“, sag­te der Spre­cher der Or­ga­ni­sa­ti­on, Ti­tus Mol­ken­bur. Das Ret­tungs­schiff „Iu­ven­ta“war am Mitt­woch von ita­lie­ni­schen Be­hör­den auf Lam­pe­du­sa be­schlag­nahmt wor­den und soll­te ges­tern von der Küs­ten­wa­che für Un­ter­su­chun­gen ins si­zi­lia­ni­sche Tra­pa­ni ge­bracht wer­den. Die Staats­an­walt­schaft er­mit­telt we­gen des Vor­wurfs der Be­güns­ti­gung il­le­ga­ler Mi­gra­ti­on ge­gen die jun­ge Or­ga­ni­sa­ti­on mit Sitz in Ber­lin, die seit 2016 Ein­sät­ze im Mit­tel­meer fährt. Bis­he­ri­gen Er­mitt­lun­gen zu­fol­ge sol­len Tei­le der Be­sat­zung mehr­mals Mi­gran­ten an Bord ge­nom­men ha­ben, die nicht in See­not und noch in Be­glei­tung von Schlep­pern ge­we­sen sein sol­len.

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