18-jäh­ri­ger Ar­chi­tek­tur-Fan hat Er­folg auf Ins­ta­gram

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER WIRTSCHAFT -

(jur) Es gab ei­nen ganz ein­fa­chen Grund, war­um Phi­lip Broich vor zwei Jah­ren an­ge­fan­gen hat, bei Ins­ta­gram Fo­tos von span­nen­den Ge­bäu­den hoch­zu­la­den. „Ich hat­te ein­fach im­mer schon gro­ßes In­ter­es­se an Ar­chi­tek­tur und ha­be nach Ka­nä­len ge­sucht. Aber die ha­ben mir al­le ir­gend­wie nicht ge­fal­len.“Kur­zer­hand er­stell­te er sei­nen ei­ge­nen „Her­zens“-Ac­count „The Ar­chi­tec­tu­re Lo­ver“auf der Fo­to­platt­form Ins­ta­gram. In­zwi­schen hat sein Ka­nal fast 120.000 Abon­nen­ten. Bil­der von schi­cken, mo­der­nen Vil­len, die sich im Pool spie­geln, fin­den sich auf sei­nem Ka­nal. Aber auch span­nen­de neue For­men und un­ge­wöhn­li­che Or­te für Häu­ser lädt der Düs­sel­dor­fer – Sohn von Ca­te­rer Ge­org Broich – ger­ne hoch. „Ich ha­be ein­fach Spaß dar­an“, sagt der 18-jäh­ri­ge. Die Fo­tos fin­det er selbst, aber auch Ar­chi­tek­ten schrei­ben ihn in­zwi­schen an und schi­cken Mo­ti­ve, was bei sei­ner Abon­nen­ten­zahl nicht ver­wun­dert. „Ich bin selbst über­rascht, wenn ich das se­he, das ist schon ver­rückt“, sagt er. Er möch­te sich von an­de­ren Ac­counts ab­gren­zen, die oft nur Ent­wür­fe von sehr be­kann­ten Ar­chi­tek­ten zei­gen. „Die Leu­te schrei­ben mir, dass sie ger­ne noch mehr über Ar­chi­tek­tur le­sen wol­len, des­we­gen star­te ich bald ei­nen Blog. Es ist der lo­gi­sche nächs­te Schritt, mein Team und ich wol­len aus­führ­lich schrei­ben.“Ar­chi­tek­tur stu­die­ren will der Abitu­ri­ent aber nicht, erst­mal pro­biert er sich in ver­schie­de­nen Prak­ti­ka aus. Die Ar­chi­tek­tur bleibt trotz­dem Teil sei­nes Le­bens: „Ich ha­be gro­ßen Spaß, es macht mich glück­lich.“

FO­TO: PRI­VAT

Phi­lip Broich macht noch sein Abi, aber ist schon im In­ter­net sehr er­folg­reich.

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