Fuß­ball­star Ma­ta ruft Kol­le­gen zu Spen­den auf

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - SPORT -

MAN­CHES­TER (kna) Der spa­ni­sche Fuß­ball­na­tio­nal­spie­ler Juan Ma­ta (29) will künf­tig ein Pro­zent sei­nes Ge­halts spen­den und for­dert an­de­re Fuß­ball­stars auf, sei­nem Bei­spiel zu fol­gen. Das be­rich­ten der „Ki­cker“und die „Süd­deut­sche Zei­tung“(on­line). Laut Me­dien­be­rich­ten ver­dient der Spie­ler von Man­ches­ter Uni­ted rund 8,6 Mil­lio­nen Eu­ro net­to pro Jahr und müss­te dem­nach 86.000 Eu­ro spen­den. Ma­ta ist das ers­te Mit­glied ei­ner neu­en Initia­ti­ve na­mens „com­mon go­al“, die zu der 2002 ge­grün­de­ten Ber­li­ner Or­ga­ni­sa­ti­on „street­foot­ball­world“ge­hört. Die neue Initia­ti­ve will er­rei­chen, dass zu­nächst mög­lichst vie­le Fuß­bal­ler ein Pro­zent ih­res Ge­halts für so­zia­le Pro­jek­te mit Fuß­ball­be­zug auf der gan­zen Welt zur Ver­fü­gung stel­len. „Mit der Spen­de kön­nen wir ei­ne nach­hal­ti­ge Ver­bin­dung zwi­schen dem Fuß­ball als Bu­si­ness und dem Fuß­ball als Werk­zeug für so­zia­len Wan­del schaf­fen“, sag­te Ma­ta, der vor kur­zem die Sl­ums von Mum­bai in In­di­en be­sucht hat­te. So kön­ne der Fuß­ball der Ge­sell­schaft et­was zu­rück­ge­ben. Der 29-Jäh­ri­ge gilt als Spie­ler, der mit kri­ti­schem Blick auf den Fuß­ball­zir­kus schaut. „Ver­gli­chen mit 99,9 Pro­zent der Welt ver­die­nen wir Fuß­bal­ler ob­szön viel“, sag­te er. Wie vie­le Sport­stars le­be er „in ei­ner Bla­se, beim kleins­ten Pro­blem kommt je­mand und löst es für mich“.

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