Po­li­zei: Frau­en kla­gen ge­gen Min­dest­grö­ße

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT -

DÜSSELDORF (dpa) Sie ist zwar nur 161,5 Zen­ti­me­ter groß, will aber den­noch in den ge­ho­be­nen Po­li­zei­dienst: Am Düs­sel­dor­fer Ver­wal­tungs­ge­richt klagt mor­gen ei­ne Frau ge­gen die Min­dest­grö­ße für Po­li­zis­tin­nen. Am glei­chen Tag ste­hen in Düsseldorf noch wei­te­re ähn­li­che Kla­gen von Frau­en zur Ver­hand­lung an, de­nen der Weg in den Po­li­zei­dienst ver­wehrt wor­den war, teil­ten Ge­richts­spre­cher mit. In NRW müs­sen weib­li­che Po­li­zei­be­am­te min­des­tens 1,63 Me­ter groß sein. So sieht es ein Er­lass vor. Al­ler­dings hat­ten sich Ge­rich­te in letz­ter Zeit mehr­fach auf die Sei­te der klei­nen Kan­di­da­ten ge­schla­gen, die da­ge­gen ge­klagt hat­ten. Der Min­dest­grö­ße von 1,63 Me­tern für Frau­en feh­le ei­ne plau­si­ble Be­grün­dung, hat­te un­längst et­wa das Ver­wal­tungs­ge­richt in Aa­chen kri­ti­siert.

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