Kas­sen kri­ti­sie­ren Kos­ten der Gesundheitskarte

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - VORDERSEITE -

BERLIN (RP) Der Streit um die elek­tro­ni­sche Gesundheitskarte hält an. Der Vor­stands­chef der AOK Bay­ern, Hel­mut Plat­zer, sag­te der Deut­schen Pres­se-Agen­tur, es sei „un­si­che­rer denn je, wann die Gesundheitskarte die in sie ge­setz­ten Er­war­tun­gen er­füllt“. In Ärz­te­ver­bän­den und bei ge­setz­li­chen Kran­ken­kas­sen hieß es, in der Bun­des­re­gie­rung ge­be es Plä­ne, die Gesundheitskarte nach der Bun­des­tags­wahl für ge­schei­tert zu er­klä­ren. Sie hat nach Be­rech­nun­gen des Dach­ver­bands der In­nungs­kran­ken­kas­sen bis jetzt rund 1,7 Mil­li­ar­den Eu­ro an Kos­ten ver­ur­sacht. Sol­che Be­rich­te wies das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um zu­rück. Sie ent­behr­ten „je­der Grund­la­ge“, sag­te ei­ne Spre­che­rin.

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