Breu­er kehrt in sei­ne Hei­mat­stadt zu­rück

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER SPORT -

Er ver­stärkt den Bil­lard Club Co­lours in der Ober­li­ga und bringt sei­ne Bun­des­li­ga­er­fah­rung ein.

(peer) Nach ein­jäh­ri­ger Ab­sti­nenz war der BC Co­lours Düs­sel­dorf wie­der in der Ober­li­ga des Bil­lard Ver­ban­des Mitt­le­res Rhein­land (BLMR) zu­rück ge­kehrt. In ei­nem Herz­schlag­fi­na­le hat­te sich das Team am letz­ten Spiel­tag als un­ge­schla­ge­ner Meis­ter der Ver­bands­li­ga den Auf­stieg vor der PSG Köln ge­si­chert.

In die­ser Sai­son wol­len die Co­lours im vor­de­ren Be­reich der Ober­li­ga mit­mi­schen. An­lass zum Op­ti­mis­mus gibt ein al­ter Be­kann­ter: Fa­bi­an Breu­er, der be­reits von 2009 bis 2012 das Tri­kot der Düs­sel­dor­fer trug, kehrt zum Ver­ein in sei­ne Hei­mat­stadt zu­rück. Nach­dem er drei Jah­re lang in der 1. Und 2. Bun­des­li­ga für den 1. PBC St. Au­gus­tin spiel­te, such­te der ge­bür­ti­ge Düs­sel­dor- fer ei­ne neue Her­aus­for­de­rung und fin­det die­se nun beim BC Co­lours.

Er wird das Team um Mar­cel Not­te­baum, Ni­co Seid­ler und Tim Gu­ber kom­plet­tie­ren und dürf­te mit sei­ner Er­fah­rung aus meh­re­ren Jah­ren Bun­des­li­ga si­cher­lich ein wich­ti­ger Baustein für ei­ne er­folg­rei­che Sai­son sein. In die­ser Kon­stel­la­ti­on soll­te das Quar­tett mit dem Ab­stieg nichts zu tun ha­ben und wird si­cher­lich ein mehr als un­be­que­mer Geg­ner für die meis­ten Teams der Ober­li­ga sein.

Ha­rald Hel­ler, der im ver­gan­ge­nen Jahr Mit­glied des Auf­stiegs­teams war, tritt ins zwei­te Glied zu­rück. In der kom­men­den Spiel­zeit wird er ge­mein­sam mit Ilya Bert­sun, Rai­mund Klus­ke und Emir Se­ce­ner in der Ver­bands­li­ga an­tre­ten. In die­ser Be­set­zung dürf­te auch die Re­ser­ve ei­ne gu­te Rol­le in der Ver­bands­li­ga spie­len.

Nach ei­ni­gen er­folg­lo­sen Jah­ren hat der BC Co­lours den Ne­ga­tiv­trend um­ge­kehrt und ver­sucht nun, an er­folg­rei­che Zei­ten an­zu­knüp­fen. Ne­ben den Spie­lern, hat an die­ser Kehrt­wen­de auch der Vor­stand maß­geb­li­chen An­teil am Er­folg, den er al­ler­dings nicht er­zwin­gen will, son­dern er setzt auf ein ho­mo­ge­nes Mann­schafts­ge­fü­ge.

Ei­nen ers­ten Er­folg auf die­sem Weg gibt es beim letzt­jäh­ri­gen Neu­zu­gang Tim Gu­ber zu se­hen. Der frü­he­re Lan­des­li­ga­spie­ler in­te­grier­te sich her­vor­ra­gend ins Team und in den Ver­ein. Auch sport­lich war er ein Voll­tref­fer. Er avan­cier­te nicht nur zu ei­ner wich­ti­gen Stüt­ze der Auf­stiegs­mann­schaft, son­dern über­zeug­te auch in den Ein­zel­wett­be­wer­ben: Dies be­le­gen sein Sieg bei den Ver­bands­meis­ter­schaf­ten und Platz drei bei den Lan­des­meis­ter­schaf­ten.

Wäh­rend der Sai­son­start erst im Ok­to­ber er­folgt, zeig­ten in Ni­co Seid­ler und Mar­cel Not­te­baum zwei Spie­ler aus der ers­ten Mann­schaft be­reits gu­te Leis­tun­gen beim 10Ball An­ni­vers­a­ry-Tur­nier der Ber­gi­schen Pool Uni­on. Not­te­baum wur­de im 58er Feld nach ei­ner 5-7 Halb­fi­nal­nie­der­la­ge ge­gen sei­nen Team­kol­le­gen Drit­ter. Seid­ler un­ter­lag im End­spiel To­bi­as Bon­gers (BSC Shoo­ters Mett­mann).

FO­TO: HORSTMÜLLER

Hei­der Tho­mas (am Ball), hier im Zwei­kampf mit dem Kie­ler Steffen Wein­hold, er­litt ei­nen Mus­kel­fa­ser­riss.

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