„Fuchs & Ha­se“mit sechs Kon­zer­ten

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF - VON HOLGER LODAHL

Das Open-Air-Fes­ti­val am Stahl­werk fin­det zum sechs­ten Mal statt und rückt das Schaf­fen deut­scher Mu­si­ker in den Vor­der­grund.

Im Lie­ge­stuhl ent­span­nen, die Fü­ße im war­men Som­mer­sand, da­zu küh­le Ge­trän­ke und Pop­mu­sik live: Das „Fuchs & Ha­se“-Fes­ti­val ist et­was Be­son­de­res in die­sem Mu­sik­fes­ti­val-Som­mer. Ab En­de Au­gust prä­sen­tiert das Team von der „Pop­ver­samm­lung“sechs Kon­zer­te im Beach-Club „Treib­gut“. Der Vor­ver­kauf hat be­gon­nen. Hier ei­ne Über­sicht der Kon­zer­te. Andre­as Küm­mert am 29. Au­gust Der Sän­ger ist als tra­gi­sche Fi­gur be­kannt. Nach­dem ihn die TV-Zu­schau­er nach ei­ner Li­ve­show aus­wähl­ten, Deutsch­land beim Eu­ro­vi­si­on Song Con­test zu ver­tre­ten, über­rasch­te der Bär­ti­ge al­le Fans mit ei­nem Rück­zug. Nach ei­ner Pau­se von den Me­di­en prä­sen­tiert er sein Al­bum „Re­co­very Ca­se“. Es gibt Rock­mons­ter wie „No­to­rious Ali­en“und „One Day“, akus­tisch an- mu­ten­de Songs wie „Fal­ling“so­wie rüh­ren­de Bal­la­den wie „Be­si­de You“und „The Be­gin­ning Is The End“. Ma­xim am 30. Au­gust Mit sei­nem Long­play „Staub“schaff­te es der deutsch-fran­zö­si­sche Sän­ger in 2013 bis in die deut­schen Top Ten. Für sei­ne neue Ar­beit „Re­pri­se“hat Ma­xim ei­ni­ge Lie­der der ver­gan­ge­nen Jah­re neu ar­ran­giert – und zwar in ei­nem Ta­ke, oh­ne, dass er ein­zel­ne Spu­ren se­pa­rat hin­zu­ge­fügt hat. So sind die Auf­nah­men fast wie live – das könn­te Ma­xim beim „Fuchs & Ha­se“-Fes­ti­val be­wei­sen. Ma­eckes am 31. Au­gust Von Stuttgart aus er­obert der Mu­si­ker Mar­kus „Ma­eckes“Win­ter das Land und brach­te im Win­ter 2016 sei­ne CD „Tilt“in den Han­del. „Tilt“han­delt vom Tod, von der Su­che und vom Über­win­den der Lie­be – mal be­ängs­ti­gend ernst, zu­wei­len auch sehr trau­rig, dann wie­der wun­der­schön, stre­cken­wei­se gar ko­misch und halt­ge­bend. Ma­eckes hat die Songs ge­schrie­ben, die er im­mer schon schrei­ben woll­te. Judith Ho­lo­fer­nes am 1. Sep­tem­ber Sie ist Front­frau der Rock-Band Wir sind Hel­den. Die Band macht schon län­ger ei­ne Pau­se, so dass die Ber­li- ne­rin nun so­lo ein Star ist. Ihr De­büt „Ein leich­tes Schwert“war im deutsch­spra­chi­gen Eu­ro­pa gut plat­ziert. Mit dem neu­en Werk „Ich bin das Cha­os“schloss Ho­lo­fer­nes an die­sen Er­folg an. Win­cent Weiss am 6. Sep­tem­ber Wenn ein Al­bum den Ti­tel „Ir­gend­was ge­gen die Stil­le“trägt, könn­te die Mu­sik ein we­nig be­lie­big er- schei­nen. Nicht bei Win­cent Weiss. Der 24-Jäh­ri­ge ar­bei­tet hart an sei­ner Kar­rie­re und hat es nach ei­nem frü­hen Aus in ei­ner TV-Cas­ting­show 2013 bis auf Platz 3 der deut­schen Charts 2017 ge­bracht. In Düs­sel­dorf be­weist er er­neut sei­ne Live-Qua­li­tä­ten. Alin Co­en Band am 8. Sep­tem­ber Alin Co­en, 1982 in Ham­burg ge­bo- ren, grün­de­te 2007 mit Jan Frisch (29 Jah­re) an der Gi­tar­re, Phil­ipp Mar­tin (26 Jah­re) am Bass und Fa­bi­an Ste­vens (29 Jah­re) am Schlag­zeug die Alin Co­en Band. Nach ei­nem Auf­tritt bei „Inas Nacht“im Herbst 2010 war die Kar­rie­re von Alin Co­en kaum mehr zu brem­sen. „Al­les was ich hab“kam 2016 auf den Markt und soll nun die Düs­sel­dor­fer live be­geis­tern. Info Zu­sätz­lich zu den sechs He­ad­linern tre­ten beim „Fuchs & Ha­se“Fes­ti­val auch meh­re­re Sup­por­tBands auf. Be­stä­tigt sind bis­lang Neu­fund­land, Lou­ka und Lui­sa Ba­bar­ro. Kar­ten für al­le Kon­zer­te gibt es im Vor­ver­kauf on­li­ne auf www.west­ti­cket.de und un­ter Te­le­fon 0211 274000. Das Treib­gut be­fin­det sich vor dem Stahl­werk an der Rons­dor­fer Stra­ße 134.

„DieZau­ber­flö­te“in der Oper

FO­TO: MAR­CO SENSCHE

Judith Ho­lo­fer­nes singt am 1. Sep­tem­ber beim „Fuchs & Ha­se“-Fes­ti­val.

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