KOM­MEN UND GE­HEN Ein Ca­fé, in dem auch Hun­de will­kom­men sind

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - STADTTEILE - VON HOLGER LODAHL

An der Wit­zel­stra­ße hat Me­lis­sa Bött­cher das Ca­fé Wil­ma er­öff­net. Na­mens­ge­be­rin ist ih­re fran­zö­si­sche Bull­dog­ge Wil­ma.

BILK Die Freun­de von Me­lis­sa Bött­cher ha­ben in den ver­gan­ge­nen drei Mo­na­ten gu­te Ar­beit ge­leis­tet. Nur durch die Hil­fe ih­rer engs­ten Be­kann­ten, so be­tont die jun­ge Gas­tro­no­min, konn­te sie den ehe­ma­li­gen Ki­osk in ein durch­ge­styl­tes Lo­kal ver­wan­deln und ei­ne Spei­se­kar­te mit ei­ni­gen Le­cke­rei­en schrei­ben. Nun, nach ei­nem vier­tel Jahr Re­no­vie­rung und Es­sens­ver­su­che, hat Me­lis­sa Bött­cher das Ge­schäft er­öff­net: das Ca­fé Wil­ma.

„Ich mag ei­ne Ein­rich­tung oh­ne Schnick­schnack“, sagt die 32-Jäh­ri­ge mit Blick auf den Gast­raum. In Weiß ge­tünch­te Wän­de, als Lam­pe reicht erst ein­mal ei­ne ein­zel­ne Glüh­bir­ne. Der Tre­sen ist Schwarz, der Raum wird do­mi­niert durch ei­nen gro­ßen Holz­tisch, des­sen Ober­flä­che rau­er und schwe­rer aus­sieht als auf den ers­ten Blick an­ge­nom- men. An der Wand sind zwei wei­te­re klei­ne Ti­sche be­fes­tigt. Al­les er­scheint zwar recht pu­ris­tisch, wirkt aber auch als Ein­heit. Me­lis­sa Bött­cher hat ei­ni­ge Jah­re in der Wer­be­Bran­che ge­ar­bei­tet und konn­te mit ih­rem Wis­sen das Ca­fé stil­voll pla­nen. Beim Re­no­vie­ren ha­ben ihr die Freun­de ge­hol­fen, sagt sie.

Die Ge­trän­ke­kar­te ent­hält al­le Ba­sics, die Gäs­te für ei­ne net­te St­un­de im Ca­fé Wil­ma wün­schen: Kaf­fee (ab 2,50 Eu­ro), Tee (ab 3,50 Eu­ro) so­wie Kalt­ge­trän­ke und Säf­te. Als Spei­sen gibt es zum Früh­stück Jo­ghurt mit Früch­ten (5,10 Eu­ro), Crois­sants (1,80 Eu­ro) und ein sehr saf­tig-sü­ßes Ba­na­nen­brot (2,80 Eu­ro). Rus­ti­ka­le Stul­len sind be­legt mit Frisch­kä­se, Ra­dies­chen (3,90 Eu­ro) und Avo­ca­do (4,50 Eu­ro). Wür­zig und kräf­tig ist das Ro­teBe­te-Mus (6,50 Eu­ro). Et­was fluf­fi­ger sind die Fla­den­bro­te, die es mit dem Klas­si­ker To­ma­te-Moz­za­rel­la (4,90 Eu­ro) gibt so­wie mit Hu­mus und Fe­ta (5,50 Eu­ro) und Zie­gen­kä­se (5,90 Eu­ro). Zwei Sa­lat-Va­ri­an­ten (Cous­cous für 5,50 Eu­ro und Nu­del­sa­lat 5 Eu­ro) ver­voll­stän­di­gen die Kar­te. „Ich ha­be die Re­zep­te mit mei­nen Freun­den im­mer wie­der ge­tes­tet“, sagt Me­lis­sa Bött­cher. Erst, als es al­len ge­schmeckt ha­be, ist es auf die Kar­te ge­kom­men. Al­les ist ve­ge­ta­risch, oh­ne dass das Ca­fé Wil­ma aus­schließ­lich als Veg­gie-La­den be­kannt wer­den soll. „Die Gäs­te sol­len kom­men, weil es ih­nen schmeckt statt durch ei­ne Vor­ga­be in ei­ner Schub­la­de zu lan­den.“

Will­kom­men sind im Ca­fé Wil­ma üb­ri­gens auch Hun­de. Kein Wun­der, denn Na­mens­ge­be­rin für das Lo­kal ist Hün­din Wil­ma, ei­ne fran­zö­si­sche Bull­dog­ge. Ak­ti­ve Hil­fe beim Re­no­vie­ren ha­be Wil­ma nicht ge­leis­tet, sagt Me­lis­sa Bött­cher. Wän­de strei­chen, Bo­den schrub­ben, Ka­bel ver­le­gen – das hat das Freun­de-Team mit der jun­gen Wirt­schaf­te­rin über­nom­men. Aber wahr­schein­lich hat der Hund ganz ne­ben­bei bei der Stil­aus­wahl ge­hol­ten. Denn Wil­mas Fell ist Schwarz und Weiß, al­so genau wie die Far­ben im Ca­fé.

Wit­zel­stra­ße 12, Öff­nungs­zei­ten diens­tags bis frei­tags, 8 bis 16 Uhr, sams­tags, 9 bis 15 Uhr, sonn­tags, 10 bis 14 Uhr

RP-FO­TO: LODAHL

Na­mens­ge­be­rin für Me­lis­sa Bött­chers Lo­kal ist Wil­ma, ei­ne fran­zö­si­sche Bull­dog­ge. Und ein biss­chen hat der Hund auch die Far­ben be­ein­flusst.

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