Eon-Ak­tio­nä­re sol­len mehr vom Ge­winn er­hal­ten

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT -

DÜS­SEL­DORF (rtr) Der Ener­gie­ver­sor­ger Eon will ab dem Ge­schäfts­jahr 2018 ei­nen hö­he­ren An­teil des be­rei­nig­ten Kon­zern­über­schus­ses an sei­ne Ak­tio­nä­re aus­schüt­ten als bis­lang an­ge­strebt. Ab dem kom­men­den Ge­schäfts­jahr sol­le die Di­vi­den­den­aus­schüt­tungs­quo­te auf min­des­tens 65 Pro­zent, ge­mes­sen am be­rei­nig­ten Kon­zern­über­schuss, an­ge­ho­ben wer­den, teil­te der Kon­zern ges­tern mit. Ur­sprüng­lich hat­te das Un­ter­neh­men ei­ne Quo­te von 50 bis 60 Pro­zent ab dem kom­men­den Jahr in Aus­sicht ge­stellt. Für das Ge­schäfts­jahr 2016 gab es ei­ne Bar­di­vi­den­de in Hö­he von 0,21 Eu­ro je Ak­tie - die Aus­schüt­tungs­quo­te lag da­mit bei 45 Pro­zent. Für 2017 will der Ver­sor­ger ei­ne fi­xe Di­vi­den­de von 30 Cent pro Ak­tie zah­len.

Eon will heu­te Zah­len für das ers­te Halb­jahr vor­le­gen. Der Ener­gie­rie­se hat­te im März die­ses Jah­res be­kannt­ge­ge­ben, dass er im ver­gan­ge­nen Jahr ei­nen Ver­lust von et­wa 16 Mil­li­ar­den Eu­ro er­lit­ten ha­be. Das war der zweit­größ­te Ver­lust, den ein deut­scher Kon­zern je ge­macht hat.

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