Hoff­mann sta­bi­li­siert Fortu­nas Ab­wehr

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER SPORT - VON THO­MAS SCHULZE

And­re Hoff­mann und Ka­an Ay­han bil­den bei Fortu­na die In­nen­ver­tei­di­gung. Das neue Duo macht sei­ne Sa­che schon recht or­dent­lich. Das ist aber auch die Vor­aus­set­zung, wenn die am­bi­tio­nier­ten Zie­le er­reicht wer­den sol­len.

In der ver­gan­ge­nen Sai­son war Ke­vin Ak­po­gu­ma in der In­nen­ver­tei­di­gung ge­setzt. An sei­ner Sei­te kam meist Ro­bin Bor­muth zum Ein­satz, ab und zu Ka­an Ay­han und Alex­an­der Mad­lung, am Sai­son­en­de auch der von Han­no­ver ge­kom­me­ne And­re Hoff­mann. Der von der TSG 1899 Hof­fen­heim aus­ge­lie­he­ne U21-Na­tio­nal­spie­ler Ak­po­gu­ma muss­te in der Som­mer­pau­se zu­rück­keh­ren. Da­mit brach ei­ne Säu­le in der De­fen­si­ve weg. Trai­ner Fried-

And­re Hoff­mann helm Fun­kel und sein As­sis­tent Pe­ter Her­mann muss­ten sich in der Som­mer­pau­se al­so et­was ein­fal­len las­sen. Ih­re Wahl fiel auf das Duo And­re Hoff­mann und Ka­an Ay­han. Hoff­mann war ein ähn­lich hoff­nungs­vol­les Ta­lent wie Ak­po­gu­ma und hat­te auch in der U21-Na­tio­nal­elf ge­spielt, ehe ihn ein Kreuz­band­riss aus der Bahn warf. Ay­han hat­te noch in der U18 für Deutsch­land ge­spielt, sich dann aber ent­schie­den, für die Tür­kei spie­len zu wol­len. Für das Land spiel­te er nicht nur in der U21, son­dern auch in der A-Na­tio­nal­mann­schaft.

Fortu­nas neu­es Ab­wehr-Duo ist im Ruhr­ge­biet ge­bo­ren: Hoff­mann in Es­sen, Ay­han in Gel­sen­kir­chen. Die bei­den har­mo­nie­ren bis­lang gut. Auch in Aue hat das meist ganz or­dent­lich ge­klappt. Dass die Mann­schaft aber aus­ge­rech­net nach der 2:0-Füh­rung un­ter Druck ge­ra­ten ist und die Spiel­kon­trol­le ver­lo­ren hat, wurmt Ay­han: „And­re und ich ha­ben ver­sucht, raus­zu­schie­ben, aber das hat nicht ge­klappt. Da ha­ben wir ge­se­hen, was wir noch ler­nen müs­sen.“Auch Hoff­mann war mit der zwei­ten Halb­zeit nicht zu­frie­den: „Bis zum 2:0 war das gut. Was da­nach ge­schah, da müs­sen wir drü­ber spre­chen. Wenn wir das 1:2 kas­siert hät­ten, wä­re es eng ge­wor­den.“

Fun­kel und Her­mann ha­ben aber nicht nur das neue Duo in­stal­liert, son­dern mit ih­ren Ne­ben­spie­lern Ni­ko Gie­ßel­mann, Ju­li­an Schau­er­te und Je­ro­me Kie­se­wet­ter auch die Drei­er- und Vie­rer­ket­te ein­stu­diert. So spiel­te Fortu­na da­heim mit Drei­er-, aus­wärts aber mit der Vie­rer­ket­te. „Das hat aber nicht mit Hei­mund Aus­wärts­spiel zu tun“, sagt Fun­kel. „Das hängt von ver­schie­de­nen Fak­to­ren ab, auch vom Geg­ner.“

Hoff­mann ist es ganz gleich, wel­ches Sys­tem ge­spielt wird. „Wir kön­nen bei­de Sys­te­me spie­len“, sagt er. „Ehr­lich ge­sagt, ist das ne­ben­säch­lich. Ob Drei­er- oder Vie­rer­ket­te – es geht im­mer um die Ba­sics: Wir müs­sen die Zwei­kämp­fe ge­win­nen, denn Ball er­obern und sau­ber ab­spie­len.“

„Ob Vie­rer- oder Drei­er­ket­te – es geht im­mer nur um die Ba­sics“

In­nen­ver­tei­di­ger

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