Frei­muth ist für O’Bri­en ein Ti­tel­kan­di­dat

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - SPORT -

LON­DON (klü) Dan O’Bri­en, Zehn­kampf-Olym­pia­sie­ger 1996 in At­lan­ta, sieht gu­te Chan­cen für Ri­co Frei­muth, bei der WM in Lon­don, den Ti­tel zu ge­win­nen. „Er be­ein­druckt mich wirk­lich. Er be­sitzt ei­ne gu­te Tech­nik, er ist schnell, er ist zäh. Er kann mit Si­cher­heit der sein, der am En­de vor­ne liegt“, sag­te der US-Ame­ri­ka­ner un­se­rer Re­dak­ti­on.

Der 51-Jäh­ri­ge ar­bei­tet als Trai­ner an der Uni­ver­si­tät des US-Bun­des­staa­tes Ari­zo­na. Für den Welt­meis­ter von 1991, 1993 und 1995 sind der Fran­zo­se Ke­vin May­er und der Ka­na­di­er Da­mi­an War­ner die Haupt­kon­kur­ren­ten für Frei­muth, der mit 8663 Punk­ten die Welt­jah­res­bes­ten­lis­te an­führt. „Ich den­ke, wer Welt­meis­ter wer­den will, muss 8700 Punk­te ho­len“, sag­te O’Bri­en.

Die im Zehn­kampf über Jahr­zehn­te er­folgs­ver­wöhn­te USLeicht­ath­le­tik sieht O’Bri­en nach dem Kar­rie­re­en­de von Ash­ton Ea­ton und dem lan­gen Aus­fall von Trey Har­dee da­ge­gen in ei­ner schwie­ri­gen Pha­se. „Wir su­chen den nächs­ten Gro­ßen, aber es ist ak­tu­ell nie­mand in Sicht. Das ist schon ei­ne un­ge­wohn­te Si­tua­ti­on“, sagt Dan O’Bri­en.

Der Zehn­kampf von Lon­don be­ginnt heu­te um 11 Uhr deut­scher Zeit mit dem 100-Me­ter-Sprint.

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