Zehn Mu­si­ker aus fünf Län­dern

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF - VON HOLGER LODAHL

Beim Acoustic Fes­ti­val am Sams­tag, 19. Au­gust, spie­len Mu­si­ker und Bands li­ve und oh­ne um­fang­rei­che elek­tro­ni­sche Un­ter­stüt­zung.

Ech­te Mu­sik kommt mit gu­ten Stim­men, sorg­fäl­tig kom­po­nier­ten Lie­dern und den In­stru­men­ten aus. Wer die­se Mu­sik „pur“mag, ist beim Acoustic Fes­ti­val nächs­te Wo­che Sams­tag rich­tig. Hier die Na­men der Mu­si­ker und Bands: Ho­nig Der Düs­sel­dor­fer Künst­ler Ste­fan Ho­nig schreibt er­grei­fen­de Pop- und Folk-Songs. Aus dem eins­ti­gen So­lo­pro­jekt ist ei­ne Band ge­wor­den. Da die­se zur­zeit pau­siert, ehrt der Sän­ger das Fes­ti­val so­lo. Wal­lis Bird Die iri­sche Sän­ge­rin schreibt Songs von Irish Folk über Rock bis hin zu Jazz. Ei­ne tie­fe Ver­wur­ze­lung zu hand­ge­mach­ter Mu­sik im Sti­le tra­di­tio­nel­ler iri­scher Song­wri­ter-Kul­tur ist deut­lich er­kenn­bar. Rao­ky So­li­de, hand­ge­mach­te Mu­sik mit Ele­men­ten aus Soul, Reg­gae, Folk, Funk, Rock, Welt- und afri­ka­ni­scher Mu­sik: Die Band Rao­ky aus Ma­da­gas­kar ver­eint dies mit Spaß und Me­lan­cho­lie. The Li­on And The Wolf Die Songs des bri­ti­schen Sän­gers sind klei­ne Fol­kSchön­hei­ten, oft mit Kopf­stim­me ge­sun­gen, meist mehr Gos­pel als Pop. Tor­pus and the Art Di­rec­tors Die Folk-Band aus Ham­burg grün­de­te sich 2009. Ak­tu­ell spie­len die Mu­si­ker fünf Co­ver­ver­sio­nen von Stü­cken, die ih­nen ge­fal­len und die sie in ei­ner ei­ge­nen Art und Wei­se in­ter­pre­tiert ha­ben. Wal­king on Ri­vers Die Songs der deut­schen Band sprie­ßen aus ame­ri­ka­ni­schen Folk-Roots, ent­pup­pen sich aber oft als ein­gän­gi­ge Pop­ju­we­len, die in mehr­stim­mi­gen Ar­ran­ge­ments auf­ge­hen und mit­rei­ßen. Ove Die fünf Freun­de aus dem ho­hen Nor­den Deutsch­lands ha­ben ei­ne „Rum­pel-Folk“-Plat­te ge­macht. Wie das klingt, zeigt die Band beim Acoustic Fes­ti­val. Ja­gu­lar Die spar­sa­me In­stru­men­tie­rung und der ge­fühl­vol­le Ge­sang des 29-Jäh­ri­gen Sän­gers Jan „Ja­gu­lar“Be­cker scheint per­fekt für das Acoustic Fes­ti­val. Ja­gu­lar bringt in sei­nen Songs die Schön­heit der Me­lan­cho­lie zum Vor­schein. Das Kon­zept: We­ni­ger be­deu­tet mehr, lei­se Tö­ne ver­bün­den sich mit der Stil­le des Rau­mes. Il­ka Lan­cel­le Be­ein­flusst durch den Sound des Nu-Folk-Gen­res, schei­nen sich die Lie­der von Il­ka Lan­cel­le di­rekt in die Her­zen der Zu­hö­rer zu boh­ren. Die Songs der jun­gen Deut- schen sind vol­ler Ge­fühl und dürf­ten des­halb ih­ren Auf­tritt im Welt­kunst­zim­mer zu ei­nem Wech­sel­bad aus Me­lan­cho­lie und Le­bens­freu­de ma­chen. An­na Katt Mi­ni­ma­lis­ti­sche Ar­ran­ge­ments und Kris­ti­na Lind­bergs schö­ner, schnör­kel­lo­ser Ge­sang bil­den das Be­son­de­re der Mu­sik der schwe­di­schen Grup­pe „An­na Katt“. Spe­zia­li­tät sind Lie­der vom Le­ben, Er­war­tun­gen, Ent­täu­schun­gen und Freund­schaft.

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